USA-01/16

SW7 am 3. WE?

Umfrage endete am Donnerstag 31. Dezember 2015, 16:27

über $140 Mio.
0
Keine Stimmen
$120-140 Mio.
2
20%
$100-120 Mio.
6
60%
$80-100 Mio.
2
20%
$60-80 Mio.
0
Keine Stimmen
unter $60 Mio.
0
Keine Stimmen
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 10

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Re: USA-01/16

Beitrag von Enigma » Montag 4. Januar 2016, 10:16

Mika hat geschrieben:Creed 100Mio $ das hätte ich vorher auch nicht erwartet :o
Das freut mich auch sehr für Creed und für Stallone.
Der Film wird alleine in Nordamerika das dreifache des Budgets einspielen und hat bereits die $100 millionen Marke geknackt - ein großer Erfolg für diesen kleinen Film (Budget: $35m.).

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Re: USA-01/16

Beitrag von Taipan » Dienstag 5. Januar 2016, 05:40

17 Tage in Folge 20 Mio.+ Unglaublich :)
Bisheriger Rekordhalter: JW und TDK jeweils 5 Tage

Zum Vergleich (gesamt)

20 Mio+ Tage:
JW: 9
Avatar: 9
TDK: 8
Avengers: 7
Avengers 2: 6
Star Wars VII: 17+

30 Mio+ Tage:
JW: 5
Avengers: 5
Avengers 2: 4
TDK: 3
Avatar: 0
Star Wars VII: 12

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Re: USA-01/16

Beitrag von MCN » Dienstag 5. Januar 2016, 10:15

Hallo zusammen,

Für den Montag gab es ca. 8 Millionen für TFA dazu.

Bin gespannt ob TFA den Montag von Avatar schlagen kann.

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Re: USA-01/16

Beitrag von Mattis » Dienstag 5. Januar 2016, 21:11

Nachdem SW Avatar über die Weihnachtsfeiertage nur Staub hat sehen lassen, kommt es nun zum Clash of the Titans.

Am Monat zog Avatar erstmals hauchdünn vorbei.

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Re: USA-01/16

Beitrag von Invincible1958 » Dienstag 5. Januar 2016, 22:37

Mattis hat geschrieben:Nachdem SW Avatar über die Weihnachtsfeiertage nur Staub hat sehen lassen, kommt es nun zum Clash of the Titans.

Am Monat zog Avatar erstmals hauchdünn vorbei.
Und egal wie viel mehr als "Avatar" "Star Wars" am Ende einspielen wird,
den Erfolg der Langlebigkeit erreicht er nicht.

Camerons Weihnachtsfilme (Titanic + Avatar) waren auch noch zu Ostern DAS Kino-Event, und haben auch über den Sommer danach noch weiter gute Zahlen geschrieben.
Nicht nur in den USA, auch in Deutschland.
Das zeigt auch, dass jemand nach 4 Monaten den Drang verspürt, den Film noch ein weiteres Mal im Kino zu sehen.
Bei "Star Wars" ist es jetzt wieder so, dass selbst die Mehrfach-Gucker nach 2 Wochen schon mit ihren 4 bis 5 Sichtungen durch sind.

Bevor jetzt Diskussionen beginnen: ja, auch inflationsbereinigt wird "Star Wars" in den USA an "Avatar" vorbeiziehen - an "Titanic" aber wohl nicht.
Trotzdem ist mir ein langlebiges Event lieber, als ein kurzer, heftiger Urknall - und wenn "Batman vs. Superman" kommt, dann ist SW schon wieder ein Film von gestern.

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Re: USA-01/16

Beitrag von Lativ » Dienstag 5. Januar 2016, 23:36

Mir persöhnlich ist es ziemlich wurscht ob ein Film alles auf einmal aufsaugt oder pö a pö. Das was wirklich zählt *Wenn man nicht grade Produzent ist* ist nicht das Geld sondern die Qualität.
Lucas war entgegen ersten berichten angeblich mit SW7 unzufrieden, er meinte das es sein größtes bestreben war jeden Star Wars komplett anders aussehen zu lassen mit immer neuen Ideen. Was ihn absolut abstoß war der gedanke den Fans einen Retro Trip zu verpassen und dinge zu zeigen die ihnen vertraut sind. Figuren ausgeschlossen.

Nochmal zum B.O.
Was mich befremdet ist das sich diese ganzen marken so in windeseile auflösen. Vor Titanic galten 400 Mio. noch als grandios, dann hebte eben jener die latte um 1/3 nach oben was auch okay war und Avatar dann noch höher und jetzt sind wir bald an der Mrd. angekommen. '400 Mio. für ein Blockbuster, lohnt da ne fortsetzung, ich weiß ja nicht, doch etwas enttäuschend'.

Das nächste mal das es dafür Applause gibt ist wenn ne Komödie in den Staaten diese marke nimmt.

@Invincible

Warten wir erst mal ab wo Batman vs. Superman landet, ein so sicherer Megahit ist das für mich noch nicht.

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Re: USA-01/16

Beitrag von Wastl » Dienstag 5. Januar 2016, 23:42

Invincible1958 hat geschrieben:Und egal wie viel mehr als "Avatar" "Star Wars" am Ende einspielen wird,
den Erfolg der Langlebigkeit erreicht er nicht.

Camerons Weihnachtsfilme (Titanic + Avatar) waren auch noch zu Ostern DAS Kino-Event, und haben auch über den Sommer danach noch weiter gute Zahlen geschrieben.
Nicht nur in den USA, auch in Deutschland.
Das zeigt auch, dass jemand nach 4 Monaten den Drang verspürt, den Film noch ein weiteres Mal im Kino zu sehen.
Bei "Star Wars" ist es jetzt wieder so, dass selbst die Mehrfach-Gucker nach 2 Wochen schon mit ihren 4 bis 5 Sichtungen durch sind.

Bevor jetzt Diskussionen beginnen: ja, auch inflationsbereinigt wird "Star Wars" in den USA an "Avatar" vorbeiziehen - an "Titanic" aber wohl nicht.
Trotzdem ist mir ein langlebiges Event lieber, als ein kurzer, heftiger Urknall - und wenn "Batman vs. Superman" kommt, dann ist SW schon wieder ein Film von gestern.
Also ich sehe da den Unterschied nicht. Zuschauer sind Zuschauer, und mehr Zuschauer schlägt weniger Zuschauer. Das nach ein paar Monaten noch ein paar Hanseln mehr ins Kino gingen als bei einem anderen Film ist ja herzlich egal, schließlich sind die Zahlen zu dem Zeitpunkt schon minimal. Und gerade was den Vergleich 'Interesse am erneuten Schauen' liegt, dürfte Avatar doch ziemlich weit hinter einem durchschnittlichem Star Wars Film landen. Avatar war doch bislang die Definition eines Filmes der einmal mit interessanter Neuerung (3D) groß raus kam, der aber keinerlei weiteren Belang entwickelt hat. Weniger kulturellen Einfluss könnte ein so erfolgreicher Film eigentlich nicht entwickelt haben. Er war zwar im Kino langlebiger, aber allgemein war er eher das genaue Gegenteil. Das Interesse sowas wieder zu sehen erkennt man auf längere Sicht doch wunderbar daran wie sehr die Leute bei einem Nachfolger sofort ins Kino stürmen, denn das ist die Definition von "muss ich sofort sehen". Bei Star Wars dürfte es da keine Zweifel geben, bei Avatar muss man erst sehen ob die Nachfolger ein annähernd ähnliches Interesse wecken können.

Avatar war auch keineswegs zu Ostern noch DAS Kino-Event ;)
Zu der Zeit war Avatar in den USA gerade am Wochenende unter eine Million gefallen und lag ausserhalb der Top 10. In Deutschland lief er noch etwas besser, gerade an Ostern konnte er sich nochmal leicht aufbäumen, aber wirklich weltbewegend war er zu der Zeit auch nicht mehr.

Titanic ist da schon ein noch deutlich größeres Kaliber, in der Klasse von Star Wars (also dem Original) und ET, aber auch sowas wird man heute nicht mehr erleben, dafür hat sich das Kino einfach zu sehr verändert. Es werden deutlich mehr Filme in denselben Zeitraum gequetscht, was die Laufzeit deutlich reduziert und gerade dazu führt das Filme immer und immer frontlastiger werden. Avatar war ja praktisch noch die eine große Ausnahme, und selbst das ging wohl nur dank 3D. Heutzutage würde das wohl auch schon wieder anders aussehen. Ein Film kann wenig dafür wenn sich die Bedingungen ändern, das macht einen älteren Film mit geringeren Einnahmen nicht irgendwie beeindruckender (wobei das mit den geringeren Einnahmen natürlich auch in vielen Gegenden gar nicht zutrifft). Wenn man es genau nimmt, dann war es bei Avatar aber auch kein bisschen anders. Auch der Film war nicht annähernd so langlebig wie Titanic und hatte in den meisten Ländern auch deutlich weniger Zuschauer, aber dank 3D und idealer Lage was die Wechselkurse angeht, steht Avatar auf einmal vor Titanic.

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Re: USA-01/16

Beitrag von Invincible1958 » Mittwoch 6. Januar 2016, 00:00

Lativ hat geschrieben:@Invincible

Warten wir erst mal ab wo Batman vs. Superman landet, ein so sicherer Megahit ist das für mich noch nicht.
Wie gesagt: mir ging es nicht allein um das BoxOffice, sondern dass der "alte" Film schon als "alt" angesehen wird bzw. aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden ist, wenn der "neue" kommt.

Zur Sommer-Saison 1998 kamen im Mai dann Filme wie "Deep Impact" oder "Godzilla", und gleichzeitig war "Titanic" immer noch Woche für Woche unter den Top 5 der Kinocharts zu finden.
Das ist es, was ich heute vermisse.
Zuletzt hat das hierzulande "Ziemlich beste Freunde" geschafft. Die 9,1 Mio Besucher hier in Deutschland finde ich beeindruckender als die 9,2 Mio Besucher von "(T)Raumschiff Suprise".
"Kurzer Hype, schneller Absturz" hinterlässt in der Erinnerung nicht das gleiche Gefühl wie ein Film, der ein ganzes Jahr lang in der Öffentlichkeit und in den Kinos präsent war.

Oder man nimmt "Fast & Furious 5" und "The King's Speech" - kurz nacheinander ins Kino gekommen, beide haben ca. 2,5 Mio Besucher angelockt.
Aber in 10 oder 20 Jahren wird einer der beiden Filme eher zum Klassiker als der andere.
Einmal gehen ganz viele Leute ganz früh rein - und könnten theoretisch auch enttäuscht sein.
Bei einem Film, der nicht phänomenal startet, dann aber über Wochen und Monate stabil läuft, besteht die Chance, dass er qualitativ beim Publikum besser ankommt, eher.
Auch wenn beide Filme am Ende die gleiche Besucherzahl vermelden.

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Re: USA-01/16

Beitrag von heikomd » Mittwoch 6. Januar 2016, 00:00

Wastl hat geschrieben:
Invincible1958 hat geschrieben:Und egal wie viel mehr als "Avatar" "Star Wars" am Ende einspielen wird,
den Erfolg der Langlebigkeit erreicht er nicht.

Camerons Weihnachtsfilme (Titanic + Avatar) waren auch noch zu Ostern DAS Kino-Event, und haben auch über den Sommer danach noch weiter gute Zahlen geschrieben.
Nicht nur in den USA, auch in Deutschland.
Das zeigt auch, dass jemand nach 4 Monaten den Drang verspürt, den Film noch ein weiteres Mal im Kino zu sehen.
Bei "Star Wars" ist es jetzt wieder so, dass selbst die Mehrfach-Gucker nach 2 Wochen schon mit ihren 4 bis 5 Sichtungen durch sind.

Bevor jetzt Diskussionen beginnen: ja, auch inflationsbereinigt wird "Star Wars" in den USA an "Avatar" vorbeiziehen - an "Titanic" aber wohl nicht.
Trotzdem ist mir ein langlebiges Event lieber, als ein kurzer, heftiger Urknall - und wenn "Batman vs. Superman" kommt, dann ist SW schon wieder ein Film von gestern.
Also ich sehe da den Unterschied nicht. Zuschauer sind Zuschauer, und mehr Zuschauer schlägt weniger Zuschauer. Das nach ein paar Monaten noch ein paar Hanseln mehr ins Kino gingen als bei einem anderen Film ist ja herzlich egal, schließlich sind die Zahlen zu dem Zeitpunkt schon minimal. Und gerade was den Vergleich 'Interesse am erneuten Schauen' liegt, dürfte Avatar doch ziemlich weit hinter einem durchschnittlichem Star Wars Film landen. Avatar war doch bislang die Definition eines Filmes der einmal mit interessanter Neuerung (3D) groß raus kam, der aber keinerlei weiteren Belang entwickelt hat. Weniger kulturellen Einfluss könnte ein so erfolgreicher Film eigentlich nicht entwickelt haben. Er war zwar im Kino langlebiger, aber allgemein war er eher das genaue Gegenteil. Das Interesse sowas wieder zu sehen erkennt man auf längere Sicht doch wunderbar daran wie sehr die Leute bei einem Nachfolger sofort ins Kino stürmen, denn das ist die Definition von "muss ich sofort sehen". Bei Star Wars dürfte es da keine Zweifel geben, bei Avatar muss man erst sehen ob die Nachfolger ein annähernd ähnliches Interesse wecken können.

Avatar war auch keineswegs zu Ostern noch DAS Kino-Event ;)
Zu der Zeit war Avatar in den USA gerade am Wochenende unter eine Million gefallen und lag ausserhalb der Top 10. In Deutschland lief er noch etwas besser, gerade an Ostern konnte er sich nochmal leicht aufbäumen, aber wirklich weltbewegend war er zu der Zeit auch nicht mehr.

Titanic ist da schon ein noch deutlich größeres Kaliber, in der Klasse von Star Wars (also dem Original) und ET, aber auch sowas wird man heute nicht mehr erleben, dafür hat sich das Kino einfach zu sehr verändert. Es werden deutlich mehr Filme in denselben Zeitraum gequetscht, was die Laufzeit deutlich reduziert und gerade dazu führt das Filme immer und immer frontlastiger werden. Avatar war ja praktisch noch die eine große Ausnahme, und selbst das ging wohl nur dank 3D. Heutzutage würde das wohl auch schon wieder anders aussehen. Ein Film kann wenig dafür wenn sich die Bedingungen ändern, das macht einen älteren Film mit geringeren Einnahmen nicht irgendwie beeindruckender (wobei das mit den geringeren Einnahmen natürlich auch in vielen Gegenden gar nicht zutrifft). Wenn man es genau nimmt, dann war es bei Avatar aber auch kein bisschen anders. Auch der Film war nicht annähernd so langlebig wie Titanic und hatte in den meisten Ländern auch deutlich weniger Zuschauer, aber dank 3D und idealer Lage was die Wechselkurse angeht, steht Avatar auf einmal vor Titanic.


So weit wie ich weiß, lief Avatar länger als Titanic in den USA(ohne WA)...

Davon 10 Wochen die Nummer 1.

Genauso viele Wochen bei uns. Und In vielen anderen Ländern auch.

Daher die Langlebigkeit...

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Re: USA-01/16

Beitrag von Invincible1958 » Mittwoch 6. Januar 2016, 00:23

heikomd hat geschrieben:So weit wie ich weiß, lief Avatar länger als Titanic in den USA(ohne WA)...

Davon 10 Wochen die Nummer 1.

Genauso viele Wochen bei uns. Und In vielen anderen Ländern auch.

Daher die Langlebigkeit...
"Titanic" war in den USA 15 Wochen lang die Nr. 1 und 26 Wochen lang in den Top 10:

http://www.boxofficemojo.com/movies/?pa ... itanic.htm

Die Frage ist, ob "Star Wars" im Juni noch in den Top 10 der Kinocharts zu finden sein wird, geschweige denn bis Ende März immer noch jede Woche auf Platz 1 landet.
DAS ist es, was für mich die Qualität von "Titanic" ausmacht.
Die 19. (!) Woche war die erste, wo es mal ein Minus von über 30% gab.

Wie gesagt: "Star Wars" ist super, der Run ist fantastisch - aber der Film wird sich nicht in die Köpfe der Menschen einbrennen wie "Titanic" oder "Avatar" - denn dazu braucht es mehr als 1,5 Monate Hype.

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Re: USA-01/16

Beitrag von Taipan » Mittwoch 6. Januar 2016, 05:23

Invincible1958 hat geschrieben:Wie gesagt: "Star Wars" ist super, der Run ist fantastisch - aber der Film wird sich nicht in die Köpfe der Menschen einbrennen wie "Titanic" oder "Avatar" - denn dazu braucht es mehr als 1,5 Monate Hype.
Ich gebe Dir Recht, dass ein Box Office Run wie Titanic oder Avatar noch ein wenig mehr Spaß macht, als ein BoxOffice Run, der zwar am Ende erfolgreicher, aber dennoch kürzer ist. Auch wenn ich es nach drei Wochen noch für ein bisschen verfrüht halte, die Kinoauswertung eines bisher nicht dagewesenen Einspielergebnisses bis zum Ende der Laufzeit zu prognostizieren, da noch eine Menge unvorhergesehenes passieren kann (zB weiterhin verrücktes Verhalten des Films an unterschiedlichen Tagen, Oscars oder ebenfalls eine Special Edition mit einigen der von JJ Abrams erwähnten 12 Deleted scenes und dem Teaser zu Rogue One nach dem Abspann).

Ich glaube allerdings, dass sich die Unterschiede auf ein einziges Wort reduzieren lassen: Sequel.

Da sich die Leute, die Boxoffice verfolgen (also wir zB) relativ gut mit Zahlen auskennen, kommt der Erfolg eines Sequels (Reboots, Buch/Comicverfilmung, etc.) naturgemäß sehr selten so überraschend, wie der Erfolg eines Originalfilms. Eine Kurz- oder (extreme) Langlebigkeit resultiert aus dem gleichen Umstand. Bei einem Film wie Star Wars öffnen einfach viele Personen vorab bereits ihre Portemonnaies und lassen Disney bedenkenlos zugreifen und sich nehmen so viel sie wollen. Die Mundpropaganda hat zwar trotzdem noch einen Einfluss auf das Endergebnis, aber eben nicht in einem so hohen Maße, wie bei unbekannten Stoffen.

Wie wir alle wissen sind heutzutage Originalstoffe leider sehr rar geseht (insbesondere wenn man noch Komödien und Oscarbait abzieht). Nachdem Spielberg und Zemeckis nicht mehr wirklich ins Popcornkino eingreifen, sehe ich mittelfristig hier nur Nolan, Cuaron und Inarritu im Moment als einzige Kandidaten, die bereits genug Erfolg und damit Einfluss auf Produzenten haben, um ein Megabudget für einen unbekannten Stoff zu bekommen... und da auch Lust zu haben.

Aber ich schweife ab... Heute wird Star Wars - Das Erwachen der Macht zum erfolgreichsten Film aller Zeiten in den USA :woohoo:

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Re: USA-01/16

Beitrag von MCN » Mittwoch 6. Januar 2016, 07:34

Zum Thema Langlebigkeit.

Jeder große Film oder Filmreihe hat eine eigene Art von Langlebigkeit.

Titanic war ein Film für die Massen, auch wenn ich persönlich nie richtig warm mit dem Film wurde, verstehe ich doch was den Film ausmacht. Titanic spricht eine Seite an die besonders das Weibliche Publikum anspricht.
Eine Liebesgeschichte in eine der größten Katastrophen, mit einem "Helden" der am Ende des Filmes sich für seine Geliebte opfert, einzubauen, ist auch nicht die dümmste Idee.

Avatar zieht seinen Reiz aus der umgesetzten Technik. Das ist bei Avatar aber auch wirklich das einzige woran ich mich noch in Jahren erinnern werde. Der Film ist sehr unterhaltsam ohne Zweifel, bis auf das erstgenannte hat er aber nichts,
was sich mir ins Gedächtnis gebrannt hat.

Einen besonderen Stellenwert hat für mich Herr der Ringe, ein Buch so gut umzusetzen, besonders in dieser Gewichtsklasse ist eine absolute Meisterleistung. Leider hat Jackson mit der Hobbit Verfilmung einiges an Flurschaden hinterlassen, wenn ich das mal so sagen darf.

Womit wir jetzt zu Star Wars kommen.
Vorweg muss ich sagen, dass ich ein großer Fan von SW bin.


SW gibt es jetzt schon seit Fast 40 Jahren. Was bei mir persönlich hängen geblieben ist.

Die Technik von ANH war der damaligen Zeiten um Welten voraus. Bewegte Animation in dieser Form hat es zuvor nicht annähernd in einem Film gegeben.
Es ist ein Familiendrama. Hauptthema hierbei der Konflikt zwischen Gut/Sohn--Böse/Vater
Den wohl bekanntesten Bösewicht (Darth Vader) der Filmgeschichte. (Fragt mal nach dem Namen des Bösewichts bei Avatar...)

Nochmal zur Langlebigkeit.
ANH hat außerdem im Jahre 1997 also 20 Jahre nach der ersten Aufführung, allein in den USA bei der letzten WA unglaubliche 138 Millionen US Dollar eingespielt.

SW7 wird weiterhin gut laufen. In Amerika (ohne Inflation) die neue Nummer eins sein, vielleicht sogar mit der ersten Milliarde.
Weltweit wird es für Platz zwei reichen.

heikomd
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Re: USA-01/16

Beitrag von heikomd » Mittwoch 6. Januar 2016, 09:29

Invincible1958 hat geschrieben:
heikomd hat geschrieben:So weit wie ich weiß, lief Avatar länger als Titanic in den USA(ohne WA)...

Davon 10 Wochen die Nummer 1.

Genauso viele Wochen bei uns. Und In vielen anderen Ländern auch.

Daher die Langlebigkeit...
"Titanic" war in den USA 15 Wochen lang die Nr. 1 und 26 Wochen lang in den Top 10:

http://www.boxofficemojo.com/movies/?pa ... itanic.htm

Die Frage ist, ob "Star Wars" im Juni noch in den Top 10 der Kinocharts zu finden sein wird, geschweige denn bis Ende März immer noch jede Woche auf Platz 1 landet.
DAS ist es, was für mich die Qualität von "Titanic" ausmacht.
Die 19. (!) Woche war die erste, wo es mal ein Minus von über 30% gab.

Wie gesagt: "Star Wars" ist super, der Run ist fantastisch - aber der Film wird sich nicht in die Köpfe der Menschen einbrennen wie "Titanic" oder "Avatar" - denn dazu braucht es mehr als 1,5 Monate Hype.
15 Wochen... :shock:

Gut okay, hatte mal gelesen das Jim zwei mal die 10 geschafft hatte. Hätte ja selber mal nachsehen können.


@MCN

Das man die Story um Avatar angreifen tut, ist klar, denn die "ist" die Einzige "schwäche".

Aber mal ehrlich, wieviel Story bietet Episode 4 damals und Episode 7 heute mehr?

Ich bin kein hater seitens Star Wars, im Gegenteil. Aber wenn ich qualitativ ausgehe, ziehe ich Avatar noch lange vor. (zumindest vor Episode 7)

Am Sonntag folgt übrigens die Zweite Sichtung...

(Silvester Nachmittag hatte ich etwa die 10/11 Sichtung Avatars, zu hause.) :D

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Re: USA-01/16

Beitrag von Enigma » Mittwoch 6. Januar 2016, 09:51

Avatar war damals im Kino aufgrund des technischen Aspektes für viele eine neue, tolle Sache.
Nachhaltigen Eindruck hinterlassen hat der Film bei den meisten Besuchern jedoch nicht. Das ist zumindest meine subjektive Erfahrung aus dem Bekanntenkreis, und auch die überwiegende Meinung in diversen Filmforen.

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Re: USA-01/16

Beitrag von MCN » Mittwoch 6. Januar 2016, 10:40

Hallo zusammen,

TFA hat am Dienstag ca. 8 Millionen eingenommen.

Nach dem heutigen Tage ist TFA der erfolgreichste Film in den Staaten. (Inflation nicht berücksichtigt!)

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Re: USA-01/16

Beitrag von Mark_G » Mittwoch 6. Januar 2016, 10:57

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