Disney vs. Kleinstadtkinos

Neuigkeiten der Film- und Kinobranche, die nichts oder wenig mit Box Office zu tun haben
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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von Buzz Lightyear » Samstag 26. September 2015, 14:30

Eben. Wenn ich den Film zeigen will, mache ich auch Werbung dafür, sonst schade ich mir ja nur selber.
Denn dann kommen ja weniger Gäste (weil keine Werbung) und man muss dennoch die Bedingungen Disneys erfüllen, um den Film zeigen zu dürfen.
Bis zur Unendlichkeit... und noch viiiiiel weiter!

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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von Buzz Lightyear » Montag 28. September 2015, 10:22

In der Cineplex-Gruppe wird ALLES STEHT KOPF wieder beworben. Sprich: Er wird dort laufen ab Donnerstag.
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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von kinofan43 » Sonntag 18. Oktober 2015, 11:03

Nur Interessehalber, wie sieht es eigentlich mit dem Streit zwischen Disney und Kleinstadtkinos aus? Der Starttermin von Star Wars rückt langsam näher. Bin gespannt wie die Kleinstadtkinos ihren Kunden das erklären wollen, das sie bei ihnen diesen Film nicht sehen können.

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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von mercy » Sonntag 18. Oktober 2015, 12:17

Wird man dann wohl morgen früh sehen, ob sie beim VVK dabei sind.

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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von Enigma » Montag 19. Oktober 2015, 13:04

Zumindest die UCI-Kinowelten scheinen (noch) nicht mit dabei zu sein beim Vorverkauf:

Die UCI KINOWELT befindet sich derzeit noch in Gesprächen mit dem Filmverleih Disney zum Einsatz von Star Wars: Das Erwachen der Macht.
Aus diesem Grund kann der Vorverkauf leider noch nicht starten.

http://www.uci-kinowelt.de/aktion-und-n ... macht/4800

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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von Invincible1958 » Montag 19. Oktober 2015, 13:08

Enigma hat geschrieben:Zumindest die UCI-Kinowelten scheinen (noch) nicht mit dabei zu sein beim Vorverkauf:

Die UCI KINOWELT befindet sich derzeit noch in Gesprächen mit dem Filmverleih Disney zum Einsatz von Star Wars: Das Erwachen der Macht.
Aus diesem Grund kann der Vorverkauf leider noch nicht starten.

http://www.uci-kinowelt.de/aktion-und-n ... macht/4800
Bei Cinemaxx ist es genauso:

http://cinemaxx.de/starwars

Wäre ja interessant, wenn Star Wars am Ende in den Multiplexxen gar nicht läuft.

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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von svenchen » Montag 19. Oktober 2015, 17:55

erstaunlich das jetzt auch die großen Ketten dabei sind :shock: Kinpolis ist mal dabei beim Vorverkauf. Cineplexx scheinbar nicht. Die Traumpaläste überraschend schon (hier wurde bisher boykottiert!)

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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von Enigma » Mittwoch 21. Oktober 2015, 12:55

Worum geht es denn eigentlich im Streit zwischen den Multiplexen und Disney?
Bei den Kleinstadtkinos ist mir die Sachlage klar, hier aber nicht...

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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von mercy » Mittwoch 21. Oktober 2015, 15:31

Bisher war mir auch nur der Zwist zwischen Universal und CinemaxX mit dem 3D-Zuschlag bekannt, der über ein halbes Jahr ging und sämtliche 3D-Filme boykottierte. Pünktlich zum ersten Blockbuster 2015 wurde dann aber anscheinend eine Einigung erzielt.

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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von Buzz Lightyear » Mittwoch 21. Oktober 2015, 16:42

Enigma hat geschrieben:Worum geht es denn eigentlich im Streit zwischen den Multiplexen und Disney?
Bei den Kleinstadtkinos ist mir die Sachlage klar, hier aber nicht...
Ich gehe davon aus, dass sich die Multiplexe genauso wie die Kleinstadtkinos gegen den erhöhten Abgabensatz wehren wollen.
Das kommt am Ende - vorausgesetzt man erzielt eine Einigung - ja auch dem Besucher zugute: Ansonsten heben die Multiplexe nämlich einfach die Ticketpreise an.

Im CineStar kosten die Star Wars Karten für die Preview 14,00 Euro, für den Donnerstag tagsüber 14,50 Euro und für Freitag-Sonntag 15,00 Euro für die 3D-Vorstellungen (exkl. dem 1,00 Euro für die 3D-Brille, die man erwerben muss, falls man keine eigene mitbringt). Das ist schon ne Bank.

Wobei die Spectre Karten mit 12,00 Euro für einen 2D-Film auch auf ein neues Allzeit-Hoch geklettert sind. So teuer war bislang noch kein einziger 2D-Film bei CineStar.
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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von kinofan43 » Donnerstag 22. Oktober 2015, 16:48

Buzz Lightyear hat geschrieben:
Enigma hat geschrieben:Worum geht es denn eigentlich im Streit zwischen den Multiplexen und Disney?
Bei den Kleinstadtkinos ist mir die Sachlage klar, hier aber nicht...
Ich gehe davon aus, dass sich die Multiplexe genauso wie die Kleinstadtkinos gegen den erhöhten Abgabensatz wehren wollen.
Das kommt am Ende - vorausgesetzt man erzielt eine Einigung - ja auch dem Besucher zugute: Ansonsten heben die Multiplexe nämlich einfach die Ticketpreise an.

Im CineStar kosten die Star Wars Karten für die Preview 14,00 Euro, für den Donnerstag tagsüber 14,50 Euro und für Freitag-Sonntag 15,00 Euro für die 3D-Vorstellungen (exkl. dem 1,00 Euro für die 3D-Brille, die man erwerben muss, falls man keine eigene mitbringt). Das ist schon ne Bank.

Wobei die Spectre Karten mit 12,00 Euro für einen 2D-Film auch auf ein neues Allzeit-Hoch geklettert sind. So teuer war bislang noch kein einziger 2D-Film bei CineStar.

Die Sorge um die Ticketpreise für die Zuschauer nehme ich weder den Kinoketten noch den Kleinstadtkinos ab. Wo war die Sorgen um die Preise in den ganzen Jahren zuvor? Die Kinopreise kennen seit Jahren doch nur eine Richtung, und die geht eindeutig nach oben. Ebenso gilt das auch für die Preise für Getränke und Snacks. Wenn man, wie bei Cinestar, für ne Cola und ne kleine Portions Nachos fast 10 Euro verlangt, da muß man sich nicht wundern, wenn der Zuspruch zurückgeht.

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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von Enigma » Donnerstag 29. Oktober 2015, 14:01


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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von Taipan » Freitag 30. Oktober 2015, 07:03

Ich verstehe die Taktik vom Cinemaxx irgendwie nicht mehr so richtig?!

Ich denke es ist recht eindeutig, dass die Disney Leute zu diesem Zeitpunkt von ihrern Forderungen nicht mehr wirklich abrücken werden.
Was wollen die Cinemaxxe denn jetzt noch machen? Einen Boykott ankündigen? Dann sagt Disney: Na gut mach mal. Die anderen Kinos fangen das schon auf. Wie lange wollen sie den Boykott denn durchziehen. Für immer?

Das klügste wäre sich so langsam aber sicher mal die Niederlage einzugestehen, um nicht noch größere Reputationsschäden bei der Kundschaft zu erzeugen. Bei UCI und Cinestar machen sie wohl jeden Tag wo das nicht passiert ne Flasche Champus auf und feiern.

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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von Mattis » Freitag 30. Oktober 2015, 13:21

Niederlage eingestehen?
Sorry, aber das ist doch ein Witz. Wenn man sich nicht mehr gegen solche Forderungen wehrt, dann enden wir in einer noch traurigeren Welt.

Diese Steigerug seitens Disney ist mehr als unverschämt und nicht mit anderen Preiserhöhungen gleichzusetzen, denn der Verleiher hat seine Einnahmensteigerung durch die Erhöhung der Ticketpreise bereits in der Tasche. Nun diejenigen so unverschämt abzuziehen, die seit Jahren deren Filme überhaupt auf die Leinwand bringen (mit teils schon damals lächerlichen Forderungen, welches Kleinstadtkino hat schon etwas davon, wenn es mit Merida 3 Wochen die Abendvorstellung blockieren muss?), da ist doch kein Zusammenarbeiten mehr zu erkennen, das ist ein Verhalten von Disney, das es nicht zu akzeptieren gilt.

Ich will dich mal sehen, wenn dein Stromversorger morgen einfach (noch mehr) macht, was er will.

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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von Taipan » Freitag 30. Oktober 2015, 15:42

Wir befinden uns hier ja nicht im Kampf gegen das Artensterben, den Klimwandel oder die Unterdrückung von Frauen. Genauso wenig steht hier ein Unternehmen gegen eine Privatperson, bzw. um deine rhetorische Frage im letzten Absatz zu beantworten: Dann gehe ich zum Verbraucherschutz. Hier haben zwei Markteilnehmer (Produzent und Händler) einfach unterschiedliche Meinungen, wie sie sich einen Vertrag vorstellen.

Die eine Seite bietet ein quasi monopolistisches Produkt mit einer sehr hohen Nachfrage an. Die andere Seite befindet sich zwar in einem halbwegs oligopolistischem Markt jedoch mit Konkurrenten/Mitberwerbern die augenscheinlich keine Lust an einer gemeinsamen Ausgestaltung ihrer Position haben.

Für zweiteren Teilnehmer bieten sich nunmal nicht mehr besonders viele Handlungsalternativen an und würde mir das Cinemaxx gehören, würde ich die neuen Konditionen zähneknirschend hinnehmen, da mir ein Boykott von Star Wars iVm den entstehenden Reputationsschäden bei meiner Kundschaft (ob nun gerechtfetigt oder nicht) zu kostspielig im Vergleich zu den entgehenden prozentualen Beteiligungen erscheinen. Insbesondere im Hinblick darauf, dass Disney nächstes Jahr zur gleichen Zeit mit dem nächsten Star Wars Film und der Frage "Diesmal gleich oder wie beim letzten Mal?" vor der Tür stehen wird.

Das Cinemaxx hat sich gewehrt und es hat nicht geklappt. Ist zwar doof, aber so läuft es manchmal eben. Leute, die Niederlagen nicht eingestehen können, überleben numal nicht lange in der Geschäftswelt, da jeder irgendwann mal verliert und diese Leute dann danach nix mehr haben, als einfach nur ein bisschen weniger.

So ist das eben beim Poker. Fold ist immer noch der stärkste Move und sehr viel besser, als All In zu gehen, weil "man es dem anderen mal so richtig zeigen möchte".

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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von Mattis » Freitag 30. Oktober 2015, 16:40

Im Poker hast du es beim "fold" aber selbst in der Hand dich zu regulieren und deinen Standard zu sichern. Wenn Disney beim nächsten Star Wars sagt, sie wollen 80%, dann rauben sie dir aber deine Existenzgrundlage in einer Umgebung, in der eigentlich beide sehr gut existieren sollten.

Das hat mit Pokern dann nichts mehr zu tun, sondern damit, dass dich jemand in der Hand hat und dich bis aufs letzte ausquetscht.

Frag' mal ein Kind in Bangladesch, warum es in der Nähfabrik sitzt.
Unter solchen einseitig zwanghaft geschaffenen Bedingungen sollte niemand leben müssen und auch kein Unternehmen wirtschaften.
Cinemaxx wird das alles auch verkraften, aber hunderte Kleinstandkinos eben nicht, die werden aussortiert, nur um deren eigentlichen Gewinn auch noch einzusacken.

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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von Agent K » Freitag 30. Oktober 2015, 16:49

Taipan hat geschrieben:...Reputationsschäden bei meiner Kundschaft (ob nun gerechtfetigt oder nicht)...
Ich verstehe das ganze Gerede um "Reputationsschaden" überhaupt nicht. Wenn es ein Verleiher nicht mehr schafft, einen seiner Filme flächendeckend anzubieten, weil es permanent an irgendeiner (anderen) Front mit irgendwelchen Kinos wegen der Konditionen kriselt, dann liegt der Image-Schaden aus meiner Sicht garantiert nicht bei den Kinos allein. Da muss ich nicht mal wissen um was es genau geht. Und wenn mein Stammkino einen Film nicht spielt, dann ist das für mich zwar schade, aber letztlich haben Kinos ja wohl das gleich Recht ihre fundamentalen Interessen durchzusetzen wie die Verleiher auch. Und wenn da unter der Fassade des "Reputationsschadens" letztlich nur propagiert wird, dass dieser Zwergenaufstand dem verwöhnten Publikum zuliebe aufgegeben werden soll (die Kinos "verlieren" damit der Kunde "gewinnt" ?!?), dann riecht das halt wiederum nach schnöden Interessen des Besuchers, dem "Gerechtigkeit" letztlich völlig schnurz ist... Hauptsache der sieht "seinen" Film. Ich persönlich sehe da keinerlei Grund "Partei zu ergreifen", für mich ist auch STAR WARS entbehrlich. Aber ich werde mein Stammkino nicht noch zusätzlich unter Druck setzen, indem ich einen "Reputationsschaden" orakle/androhe...

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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von Taipan » Freitag 30. Oktober 2015, 18:37

Mattis hat geschrieben:Frag' mal ein Kind in Bangladesch, warum es in der Nähfabrik sitzt.
Unter solchen einseitig zwanghaft geschaffenen Bedingungen sollte niemand leben müssen und auch kein Unternehmen wirtschaften.
Cinemaxx wird das alles auch verkraften, aber hunderte Kleinstandkinos eben nicht, die werden aussortiert, nur um deren eigentlichen Gewinn auch noch einzusacken.
Sorry, aber für mich sind Beispiele wie Kinderarbeit ziemlich unpassend bei einem Thema, wo es um Aufteilung der Umsätze von Unternehmen geht, die Millionen bzw. Milliarden umsetzen. Selbst bei den Kleinkinos ist es unpassend und über die habe ich im übrigen auch gar nicht geschrieben.
Agent K hat geschrieben:letztlich haben Kinos ja wohl das gleich Recht ihre fundamentalen Interessen durchzusetzen wie die Verleiher auch.
Ich habe auch gar nicht gesagt, dass das Cinemaxx (oder welches Kino auch immer) kein Recht dazu hat, gegen Vertragsgestaltungen, die ihnen nicht gefallen, entgegen zu gehen. Ich habe nur gesagt, dass das Cinemaxx mMn diesen Streit nun verloren hat und ich an deren Stelle das akzeptieren würde.
Agent K hat geschrieben:Und wenn da unter der Fassade des "Reputationsschadens" letztlich nur propagiert wird, dass dieser Zwergenaufstand dem verwöhnten Publikum zuliebe aufgegeben werden soll (die Kinos "verlieren" damit der Kunde "gewinnt" ?!?), dann riecht das halt wiederum nach schnöden Interessen des Besuchers, dem "Gerechtigkeit" letztlich völlig schnurz ist... Hauptsache der sieht "seinen" Film. Ich persönlich sehe da keinerlei Grund "Partei zu ergreifen", für mich ist auch STAR WARS entbehrlich. Aber ich werde mein Stammkino nicht noch zusätzlich unter Druck setzen, indem ich einen "Reputationsschaden" orakle/androhe...
Nochmal. Es geht mir nicht um Peters Kino um die Ecke. Ich rede vom Cinemaxx. Ob ich nun bei UCI oder Cinemaxx ins Kino gehe, macht genauso einen Unterschied, als ob ich bei Rewe oder Edeka einkaufe. Nämlich gar keinen. Da gibts nix "Gerechtes" zu retten. Das sind gesichtslose Großunternehmen und... Ja! Star Wars zu gucken, ist mir wichtiger als die Verteilung der Boni von deren Vorständen.

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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von Agent K » Freitag 30. Oktober 2015, 18:44

Du klingst halt wie jemand, der den Lufthansa-Piloten rät, sich ihre "Niederlage" einzugestehen, und ihre "Reputation" zu retten. Letztlich ist es dir aber völlig egal welche Seite da "gewinnt" oder "verliert", Hauptsache dein Flieger in die Karibik fliegt pünktlich...

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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von Mark_G » Freitag 30. Oktober 2015, 18:47

Übrigens ganz nebenbei angemerkt... Cinemaxx mag zwar auf deren Webseite keine Tickets verkaufen, Star Wars Merchandise aber schon... ;-)

http://www.cinemaxx.de/Shop/Star-Wars-7
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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von Agent K » Freitag 30. Oktober 2015, 19:37

Das Zeug gibt es ja auch bei Kaufland, in jedem Spielwarenladen, und die Shirts wahrscheinlich auch bei C&A... :)

Und da verdient Disney/Lucasfilm auch nur über die vergebenen Lizenzen, und nicht an einem prozentualen Anteil des Verkaufspreises...

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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von Taipan » Samstag 31. Oktober 2015, 05:29

Agent K hat geschrieben:Du klingst halt wie jemand, der den Lufthansa-Piloten rät, sich ihre "Niederlage" einzugestehen, und ihre "Reputation" zu retten. Letztlich ist es dir aber völlig egal welche Seite da "gewinnt" oder "verliert", Hauptsache dein Flieger in die Karibik fliegt pünktlich...
Nein tue ich nicht. Das Besipiel passt genauso wenig, wie das Strombeispiel von Mattis. Hier geht es ja nicht um Arbeitnehmerrechte, Tarifautonomie, Löhne, etc.
Nur weil die Überschrift "Verhandlungen" heißt, sind das doch trotzdem unterschiedliche Sachverhalte.

Ich vergleiche das ja auch nicht mit
Verhandlungen zwischen den amerikanischen und chinesischen Admirälen von vorgestern,
Verhandlungen mit Griechenland,
Verhandlungen von Kindern mit ihren Eltern, um länger aufzubleiben oder mit den
Verhandlungen der alten Dame beim Bäcker gestern mit der Verkäuferin, weil sie statt nem halben Brot gerne nur vier Scheiben gehabt hätte und das eigentlich nicht geht.
(nur zur Info, falls es jemanden interessiert: Hat sie am Ende bekommen)

Letztenendes wissen wir gar nicht warum Cinemaxx und Disney verhandeln. Vielleicht geht es ja auch um die weltweit einzige 20h Premiere am 16.12. mit Liveauftritten der Schauspieler und Übertragungen in ganz Deutschland oder so :D

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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von arni75 » Samstag 31. Oktober 2015, 08:31

Vielleicht hört damit das Wehklagen der kleinen Kinos auf, dass sie ungleich behandelt werden. Zwar nur in schwacher Trost, aber den Großen scheint es nicht anders zu gehen. Es sind halt Verhandlungen zwischen Marktteilnehmern.

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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von Agent K » Samstag 31. Oktober 2015, 09:21

Taipan hat geschrieben:Nein tue ich nicht. Das Beispiel passt genauso wenig, wie das Strombeispiel von Mattis.
Boah... es geht ja auch gar nicht um das "Beispiel", sondern letztlich um deine Reaktion. Du verwendest Vokabeln wie "Niederlage" und "Reputationsverlust". Und indem du das einer der Konfliktparteien zuweist, wird das wertend/abwertend/parteiisch. Ich persönlich hab keine Ahnung was da für ein Süppchen gekocht wird, vielleicht geht es ja auch um langfristigere Vereinbarungen, die mit STAR WARS nur am Rande zu tun haben. Also halte ich die Füße still... oder nutze sie eben dazu, um in ein anderes Kino zu gehen, wo der Film läuft. Und das ohne mein Stammkino als "Sündenbock" abzustempeln...

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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von kinofan43 » Samstag 31. Oktober 2015, 10:14

Diesen Film möchte jeder sehen. Es bleibt nur zu hoffen, das enttäuschte Kinozuschauer, die den Film in ihrem Kino um die Ecke nicht sehen können, sich das genau merken und diese Kinos zukünftig meiden werden. Habe ich bei meinem naheliegendsten Kino auch gemacht. Star Wars ist noch größer als Avengers 2. Kein Kino, das kein Programmkino ist, kann es sich leisten, diesen Film nicht zu zeigen. Zuschauer die man einmal verärgert und vergrault hat, kommen so schnell nicht wieder. Disney verkraftet es vielleicht, wenn Star Wars dadurch, die eine oder andere Million nicht einnimmt. Aber die kleinen Kinos haben da einen viel größeren Schaden. Da kann ich nur sagen, selbst schuld.

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