Disney vs. Kleinstadtkinos

Neuigkeiten der Film- und Kinobranche, die nichts oder wenig mit Box Office zu tun haben
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Mark_G
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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von Mark_G » Donnerstag 23. Juli 2015, 21:27

Man ist es halt nicht gewohnt, dass jemand Partei für einen milliardenschweren globalen US-Konzern ergreift und die kleinen Familienbetriebe angreift.
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Mattis
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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von Mattis » Donnerstag 23. Juli 2015, 22:17

kinofan43 hat geschrieben:
Mattis hat geschrieben:
kinofan43 hat geschrieben:
Taipan hat geschrieben:
kinofan43 hat geschrieben:Auch wenn der Cinestar Saarbrücken bei leibe nicht mehr das ist, was er früher mal war, gehe ich halt weiter dorthin. So lange die Kleinstadtkinos diesen Boykott aufrecht erhalten, hat man mich als Kunde gesehen.
Das wolltest Du doch eh machen :shock:

Bei dieser Inkonsequenz -die ehrlich gesagt bereits absehbar war- hätte ich es cooler gefunden, wenn Du bei Avengers Rückgrat gezeigt und ihn ausgelassen hättest. Naja vielleicht beim nächsten Mal.
Avengers auslassen? Das kam nie in Frage. Ich lasse mir doch von Kleinstadtkinos nicht vorschreiben in welchen Film ich zu gehen habe und in welche nicht? Was heißt hier Inskonsequenz? Seit der Boykott angefangen hat, war ich immer im Cinestar Saarbrücken und habe die Kleinstadtkinos gemieden, und werde es auch weiterhin tun. Besonders lustig wird's im Dezember, wenn viele Star Wars schauen wollen, aber die Kleinstadtkinos immer noch boykottieren. Dann verlieren die Kinos noch mehr Kunden.
Schreib doch einfach mal eine Mail an Disney und lass die deinen angestauten Frust spüren, die haben es eher verdient, als die kleinen Kinos, die um ihr Leben kämpfen.
Alternativ könntest du auch in ein Land auswandern, indem der Staat deine Fäden in der Hand hält und dich bis aufs Letzte ausnimmt, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie es den Kleinstadtkinos momentan in diesem Konflikt geht.
Äbääääh. :heul: Ruf doch gleich Amnesty International an oder noch besser den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Oder sollen wir bei der UNO einen Blauhelmeinsatz beantragen? Die Kleinstadtkinos haben nun mal den Weg gewählt, jetzt müssen sie damit klar kommen. Ich als Kinozuschauer möchte nur die Filme schauen, die mich interessieren. Ihre internen Probleme mit den Verleihern, sollen sie bitte schön intern lösen.
Deine Weltanschauung ist ein wenig gewöhnungsbedürfig um es mal nett auszudrücken.
Vermutlich wärst du auch der Erste der rumjammern würde, wenn die Kleinstadtkinos als Konsequenz einen Aufschlag für Disney-Filme verlangen müssten.

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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von Taipan » Freitag 24. Juli 2015, 06:09

kinofan43 hat geschrieben:
Taipan hat geschrieben:
kinofan43 hat geschrieben:Auch wenn der Cinestar Saarbrücken bei leibe nicht mehr das ist, was er früher mal war, gehe ich halt weiter dorthin. So lange die Kleinstadtkinos diesen Boykott aufrecht erhalten, hat man mich als Kunde gesehen.
Das wolltest Du doch eh machen :shock:

Bei dieser Inkonsequenz -die ehrlich gesagt bereits absehbar war- hätte ich es cooler gefunden, wenn Du bei Avengers Rückgrat gezeigt und ihn ausgelassen hättest. Naja vielleicht beim nächsten Mal.
Was heißt hier Inskonsequenz? Seit der Boykott angefangen hat, war ich immer im Cinestar Saarbrücken und habe die Kleinstadtkinos gemieden, und werde es auch weiterhin tun. Besonders lustig wird's im Dezember, wenn viele Star Wars schauen wollen, aber die Kleinstadtkinos immer noch boykottieren. Dann verlieren die Kinos noch mehr Kunden.
Die Inkonsequenz liegt darin, dass Du auf der einen Seite hier im Thema wiederholt geschrieben hast, dass Du nie wieder in eines der Kinos gehen willst, welches sich dem Boykott angeschlossen hat, siehe zB hier:
kinofan43 hat geschrieben:Ich weiß nur eins, ich werde das betreffende Kino in Zukunft meiden. Mich als Zuschauer der nur die Filme schauen will, die ihn interessieren, brauchen mich diese Internas nicht zu interessieren. Ich hoffe das werden noch andere Leute so machen, dann werden die halt auch einen Zuschauerschwund haben, der mehr als 6 % beträgt. So einfach ist Kapitalismus.
Und nun schreibst Du, dass Du doch wieder zu Kreuze kriechen willst, sobald die Kinos den Boykott beenden, siehe hier:
kinofan43 hat geschrieben:Auch wenn der Cinestar Saarbrücken bei leibe nicht mehr das ist, was er früher mal war, gehe ich halt weiter dorthin. So lange die Kleinstadtkinos diesen Boykott aufrecht erhalten, hat man mich als Kunde gesehen.
Ziemlich opportunistisch in meinen Augen.
Eine unpopuläre Meinung zu vertreten, ist ja eine Sache. Das kann ich, wenn ich deinen "Schreibton" mit ganz viel Augenzudrücken überlese und auf deinen Frust schiebe, akzeptieren. Aber dann aus Bequemlichkeit umzukippen... Das ist nicht so meins.

Druck doch einfach mal den Thread hier aus, geh zu den kleinen Kinos und zeig was Du von denen hälst. Wäre vielleicht ganz witzig, wenn die von Dir so verhassten kleinen Kinos wüssten, was Du so über sie schreibst, Dir ein Hausverbot ausprechen und Du, solange Du da wohnst, immer nach Saarbrücken fahren müsstest.

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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von Agent K » Freitag 24. Juli 2015, 10:03

kinofan43 hat geschrieben:Äbääääh. :heul: Ruf doch gleich Amnesty International an oder noch besser den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Oder sollen wir bei der UNO einen Blauhelmeinsatz beantragen?
Scheint mir bei deiner egozentrischen Argumentation nicht ganz abwegig, denn dir wäre es wohl auch egal, wenn der Kinobetrieb letztlich durch Zwangsarbeit und Sklaven unter Aufsicht aufrecht erhalten wird. Hauptsache du kannst deinen Film sehen. Deine Auseinandersetzung mit dem eigentlichen Problem liegt ausschließlich darin, gebetsmühlenartig zu betonen, dass dich anderer Leute Probleme nicht interessieren:
kinofan43 hat geschrieben:...mir gehen deren internen Probleme am Arsch vorbei...
Das hier ist dein ganz persönlicher Jammerthread zum Thema "Flohkinos", und hier geht die Anspruchshaltung zum Thema "Multiplexe" weiter. Und deine paradoxe Logik/Konsequenz liegt anscheinend nun darin, sich "Kinofan" zu nennen, JEDES Kino, das nicht nach deiner ganz persönlichen Pfeife tanzt, durch einen Boykott zu bestrafen, und dann tatsächlich zu erwarten, dass sich die Chancen, einen spezifischen Lieblingsfilm sehen zu können, in immer weniger verbleibenden Kinos erhöhen. Absurder geht es kaum...

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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von kinofan43 » Freitag 24. Juli 2015, 10:38

Mattis hat geschrieben:
kinofan43 hat geschrieben:
Mattis hat geschrieben:
kinofan43 hat geschrieben:
Taipan hat geschrieben:
kinofan43 hat geschrieben:Auch wenn der Cinestar Saarbrücken bei leibe nicht mehr das ist, was er früher mal war, gehe ich halt weiter dorthin. So lange die Kleinstadtkinos diesen Boykott aufrecht erhalten, hat man mich als Kunde gesehen.
Das wolltest Du doch eh machen :shock:

Bei dieser Inkonsequenz -die ehrlich gesagt bereits absehbar war- hätte ich es cooler gefunden, wenn Du bei Avengers Rückgrat gezeigt und ihn ausgelassen hättest. Naja vielleicht beim nächsten Mal.
Avengers auslassen? Das kam nie in Frage. Ich lasse mir doch von Kleinstadtkinos nicht vorschreiben in welchen Film ich zu gehen habe und in welche nicht? Was heißt hier Inskonsequenz? Seit der Boykott angefangen hat, war ich immer im Cinestar Saarbrücken und habe die Kleinstadtkinos gemieden, und werde es auch weiterhin tun. Besonders lustig wird's im Dezember, wenn viele Star Wars schauen wollen, aber die Kleinstadtkinos immer noch boykottieren. Dann verlieren die Kinos noch mehr Kunden.
Schreib doch einfach mal eine Mail an Disney und lass die deinen angestauten Frust spüren, die haben es eher verdient, als die kleinen Kinos, die um ihr Leben kämpfen.
Alternativ könntest du auch in ein Land auswandern, indem der Staat deine Fäden in der Hand hält und dich bis aufs Letzte ausnimmt, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie es den Kleinstadtkinos momentan in diesem Konflikt geht.
Äbääääh. :heul: Ruf doch gleich Amnesty International an oder noch besser den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Oder sollen wir bei der UNO einen Blauhelmeinsatz beantragen? Die Kleinstadtkinos haben nun mal den Weg gewählt, jetzt müssen sie damit klar kommen. Ich als Kinozuschauer möchte nur die Filme schauen, die mich interessieren. Ihre internen Probleme mit den Verleihern, sollen sie bitte schön intern lösen.
Deine Weltanschauung ist ein wenig gewöhnungsbedürfig um es mal nett auszudrücken.
Vermutlich wärst du auch der Erste der rumjammern würde, wenn die Kleinstadtkinos als Konsequenz einen Aufschlag für Disney-Filme verlangen müssten.
Ich entscheide am Ende noch, ob mir was zu teuer ist oder nicht, aber nicht der Anbieter im Voraus.

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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von kinofan43 » Freitag 24. Juli 2015, 10:40

Taipan hat geschrieben:
kinofan43 hat geschrieben:
Taipan hat geschrieben:
kinofan43 hat geschrieben:Auch wenn der Cinestar Saarbrücken bei leibe nicht mehr das ist, was er früher mal war, gehe ich halt weiter dorthin. So lange die Kleinstadtkinos diesen Boykott aufrecht erhalten, hat man mich als Kunde gesehen.
Das wolltest Du doch eh machen :shock:

Bei dieser Inkonsequenz -die ehrlich gesagt bereits absehbar war- hätte ich es cooler gefunden, wenn Du bei Avengers Rückgrat gezeigt und ihn ausgelassen hättest. Naja vielleicht beim nächsten Mal.
Was heißt hier Inskonsequenz? Seit der Boykott angefangen hat, war ich immer im Cinestar Saarbrücken und habe die Kleinstadtkinos gemieden, und werde es auch weiterhin tun. Besonders lustig wird's im Dezember, wenn viele Star Wars schauen wollen, aber die Kleinstadtkinos immer noch boykottieren. Dann verlieren die Kinos noch mehr Kunden.
Die Inkonsequenz liegt darin, dass Du auf der einen Seite hier im Thema wiederholt geschrieben hast, dass Du nie wieder in eines der Kinos gehen willst, welches sich dem Boykott angeschlossen hat, siehe zB hier:
kinofan43 hat geschrieben:Ich weiß nur eins, ich werde das betreffende Kino in Zukunft meiden. Mich als Zuschauer der nur die Filme schauen will, die ihn interessieren, brauchen mich diese Internas nicht zu interessieren. Ich hoffe das werden noch andere Leute so machen, dann werden die halt auch einen Zuschauerschwund haben, der mehr als 6 % beträgt. So einfach ist Kapitalismus.
Und nun schreibst Du, dass Du doch wieder zu Kreuze kriechen willst, sobald die Kinos den Boykott beenden, siehe hier:
kinofan43 hat geschrieben:Auch wenn der Cinestar Saarbrücken bei leibe nicht mehr das ist, was er früher mal war, gehe ich halt weiter dorthin. So lange die Kleinstadtkinos diesen Boykott aufrecht erhalten, hat man mich als Kunde gesehen.
Ziemlich opportunistisch in meinen Augen.
Eine unpopuläre Meinung zu vertreten, ist ja eine Sache. Das kann ich, wenn ich deinen "Schreibton" mit ganz viel Augenzudrücken überlese und auf deinen Frust schiebe, akzeptieren. Aber dann aus Bequemlichkeit umzukippen... Das ist nicht so meins.

Druck doch einfach mal den Thread hier aus, geh zu den kleinen Kinos und zeig was Du von denen hälst. Wäre vielleicht ganz witzig, wenn die von Dir so verhassten kleinen Kinos wüssten, was Du so über sie schreibst, Dir ein Hausverbot ausprechen und Du, solange Du da wohnst, immer nach Saarbrücken fahren müsstest.

In Zuge des Boykotts von Avengers habe mich "meinem" Kino um die Ecke, ne E-Mail geschrieben, in dem ich den Boykott scharf kritisiert habe. Jetzt kommst du. Was ist daran oportunistisch? Wenn der Boykott vorrüber ist, gehe ich halt wieder hin, ansonsten nicht.

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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von Agent K » Freitag 24. Juli 2015, 11:08

kinofan43 hat geschrieben:Ich werde in Zukunft Kleinkinos meiden, und wenn überhaupt, nur noch in Mulitplexe gehen. Da kann man wenigstens sicher sein, das man die Filme, die man sehen kann auch sieht. Diese Kleinkinos sind sowieso schon längst überholt. Wer schaut sich denn im Zeitalter von Großbildfernsehern, im Kino, noch gerne Filme auf Minileindwänden an. NIEMAND.
kinofan43 hat geschrieben:Was ist daran oportunistisch? Wenn der Boykott vorrüber ist, gehe ich halt wieder hin, ansonsten nicht.
Sorry, aber so langsam musst du dir schon den Vorwurf gefallen lassen, dass du deine eigenen Beiträge nicht verstehst bzw. ernst nimmst...

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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von MH207 » Freitag 24. Juli 2015, 11:15

Oh, jetzt wird es auch noch philosophisch. Gefällt mir. Auf den zweiten Blick sogar sehr ...
Kinojahr 2019 (12.9.):B.O. 103,50 bei 15 Bes.: AD ASTRA (?),ANGEL/FALLEN (-),AVENGERS:ENDGAME (o),PETS2 (o), ANNABELLE3 (o),VERACHTUNG (+),JOHN WICK 3 (+),KUSCHELTIERE (o),GODZILLA II (-),CPT MARVEL (o),WIR (o),HdR-RÜCKKEHR (++)

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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von Buzz Lightyear » Samstag 25. Juli 2015, 00:49

Warum liegt hier eigentlich Stroh?
Bis zur Unendlichkeit... und noch viiiiiel weiter!

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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von Enigma » Montag 27. Juli 2015, 12:01

Glücklicherweise hat die große Mehrheit hier - wenn auch nicht jeder kinofan - genug Hirn, um den Blick über den Tellerrand schweifen zu lassen...

Mich freut es, dass Ant-Man in D extrem bescheiden gestartet ist.
Ein Großkonzern, der seine Marktmacht schamlos ausnutzt, ist mir stets ein Dorn im Auge.

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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von kinofan43 » Donnerstag 30. Juli 2015, 08:26

Mark_G hat geschrieben:Man ist es halt nicht gewohnt, dass jemand Partei für einen milliardenschweren globalen US-Konzern ergreift und die kleinen Familienbetriebe angreift.
Ich bin weder auf der Seite der Kleinstadtkinos noch auf der Seite von Disney, ich bin auf meiner Seite, der der Meinung ist, das interne Streitigkeiten, intern zu lösen sind, und nicht auf dem Rücken der Kinobesucher.

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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von kinofan43 » Donnerstag 30. Juli 2015, 08:30

Enigma hat geschrieben:Glücklicherweise hat die große Mehrheit hier - wenn auch nicht jeder kinofan - genug Hirn, um den Blick über den Tellerrand schweifen zu lassen...

Mich freut es, dass Ant-Man in D extrem bescheiden gestartet ist.
Ein Großkonzern, der seine Marktmacht schamlos ausnutzt, ist mir stets ein Dorn im Auge.
Das mag nicht nur am Boykott gelegen haben, sondern daran, das den Helden hier in Deutschland kaum jemand kennt und auch die Trailer waren eher durchschnittlich. Außerdem ist Deutschland jetzt nicht ein Land, in dem Comicverfilmungen besonders populär sind.

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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von Mattis » Donnerstag 30. Juli 2015, 21:09

kinofan43 hat geschrieben:
Mark_G hat geschrieben:Man ist es halt nicht gewohnt, dass jemand Partei für einen milliardenschweren globalen US-Konzern ergreift und die kleinen Familienbetriebe angreift.
Ich bin weder auf der Seite der Kleinstadtkinos noch auf der Seite von Disney, ich bin auf meiner Seite, der der Meinung ist, das interne Streitigkeiten, intern zu lösen sind, und nicht auf dem Rücken der Kinobesucher.
Ja, genau. Damit lässt du den kritisierten Kinos genau eine Option:
Alles abzunicken, was von denen kommt, die am längeren Hebel sitzen, bis man irgendwann bei 100% Abgabe ist und die Popcorn 50€ kostet.

Ich frage mich ja wirklich, ob du dir überhaupt Gedanken über die Tragweite deiner Aussagen und Ansichten machst.

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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von arni75 » Donnerstag 30. Juli 2015, 23:40

Mal nebenbei: Die Preise bei Popcorn und Softdrinks werden von den Kinos bestimmt und davon sieht kein Verleiher einen Cent. Die Gewinnspannen dabei sind um einiges höher als das aktuelle Gefeilsche um Leihmieten, aber das wird natürlich nicht gegenüber dem Endverbraucher kommuniziert. Da positionieren sich einige Kinos ungeniert als Robin Hood im Kampf gegen hohe Kartenpreise :roll:

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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von Mattis » Freitag 31. Juli 2015, 00:12

Die gerade feilschenden Kinos sind aber mit Garantie auch die mit den geringeren Concession-Preisen. ;)

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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von arni75 » Freitag 31. Juli 2015, 07:12

Gut möglich. Mir ist diese Diskussion (falls es überhaupt eine ist und kein Pranger) nur zu sehr Schwarz und Weiß.

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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von zyween » Mittwoch 23. September 2015, 12:44

Cineplex hat sich gestern bei der Gesellschafterversammlung dazu entschlossen, den neuen Vertrag von Disney nicht zu unterschreiben. Es wurde sofort jegliche Werbung für Disney und Universum-Filmen eingestellt. (Alles steht Kopf, Macho Man, Ritter Trenk, Star Wars)

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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von student a.d. » Mittwoch 23. September 2015, 12:58

zyween hat geschrieben:Cineplex hat sich gestern bei der Gesellschafterversammlung dazu entschlossen, den neuen Vertrag von Disney nicht zu unterschreiben. Es wurde sofort jegliche Werbung für Disney und Universum-Filmen eingestellt. (Alles steht Kopf, Macho Man, Ritter Trenk, Star Wars)
Mal sehen, ob das auch tatsächliche Auswrikungen auf die Zuschauerzahlen der jeweiligen Filme haben wird.
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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von Agent K » Mittwoch 23. September 2015, 13:22

Das riecht aber nach ordentlich Zoff. Sind ja auch nochmal ~90 Kinos mit ~500 Sälen. Vielleicht sollten wird den Topic in Disney vs. Kinos ändern...

Gott sei Dank habe ich es nicht weit in die Schweiz um STAR WARS zu gucken... :?

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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von svenchen » Mittwoch 23. September 2015, 16:27

so langsam wird es echt böse für Disney...sind wir gespannt ob sie nicht doch einknicken

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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von scholley007 » Mittwoch 23. September 2015, 16:48

Vor allem bin ich gespannt, ob man bis kommenden Dienstag eine Einigung erzielen wird - ansonsten war´s das (zunächst) mal mit einem Start für "Alles steht Kopf" (zumindest bei den CINEPLEXern)

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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von MH207 » Mittwoch 23. September 2015, 22:16

Oha, wackelt da eine potenzielle GL? Ausgerechnet bei einem Originalstoff? Wäre wirklich mehr als ärgerlich!

In mir schlagen in diesem Fall wirklich zwei Herzen ...
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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von Buzz Lightyear » Samstag 26. September 2015, 11:43

Autsch. Das ist übel für Pixar.
"Alles steht Kopf" wurde ja ausreichend beworben, da ist so ein Werbestopp eine Woche vor Filmstart mehr oder weniger wurscht, aber "Arlo & Spot" trifft das dann knallhart. Der wurde ja noch überhaupt nicht beworben in Dtl. (wegen "Alles steht Kopf" eben)... "Star Wars" steht da wohl auch außen vor. Da wird eh jeder wissen, dass der Film startet. ;)
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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von Taipan » Samstag 26. September 2015, 12:58

Naja sooo viel macht die Werbung direkt im Kino ja auch nicht aus.

TV Spots, Litfasssäulen, U-Bahn Plakate, Anzeigen in Zeitschriften, Werbung und Trailer im Internet, Disney Channel, Beiträge in den RTL II News und in Morgenmagazinen.

Pi*Daumen Rechnung: 10 Mio. Kinobesucher pro Monat * 5,5 % (90 Kinos zu 1630 Gesamt) = 550.000 Menschen, die die Werbung nicht sehen.
Davon sind sagen wir die Hälfte kinoaffin und wissen auch ohne Poster und Trailer Bescheid, bzw haben Werbung schon vorher oder in einem anderen Kino gesehen. Bleiben 225.000 Menschen.
Davon potentielle Kundschaft erneut dieses Jahr (da ja im Schnitt nicht mehr als 1,5 Kinobesuche pro Bundesbürger und Vielgänger bereits abgezogen) = 20 % = 50.000 Besucher.
Davon nochmal die Hälfte, die auch wirklich in genau diese Filme gegangen wären und davon diejenigen, die wirklich nirgendwo anders etwas über die Filme erfahren werden = 25.000 Menschen weniger verteilt auf fünf Filme oder so = 5.000 Besucher weniger pro Film.

Das ist Disney glaube ich egal zumal die sich den Film dann ja auf DVD holen: "Oh guck mal Schatz ein neuer Film".

(Schon klar, dass meine Rechnung ne Milchmädchenrechnung ist, soll nur das Ursache/Wirkung Verhältnis aufzeigen).

Gibt es denn schon Anzeichen, dass die Filme ansich auch boykottiert werden? Das wäre dann in der Tat eine etwas härtere Ansage und würde jedem Film ca 1,5 - 2 % der Besucher kosten. Also insgesamt zwei - drei Milliönchen an Umsatz (Wäre für mich als Disney allerdings mit Sicherheit immer noch kein Grund nachzugeben).
Zuletzt geändert von Taipan am Samstag 26. September 2015, 13:06, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Disney vs. Kleinstadtkinos

Beitrag von Agent K » Samstag 26. September 2015, 13:05

Ich gehe davon aus, dass da auch ein Boykott im Raum steht. Denn einen Film nicht zu bewerben, denn man später evtl. selbst spielt, wäre in meinen Augen ziemlich sinnfrei...

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