Videospieleverfilmungen ante portas

Neuigkeiten der Film- und Kinobranche, die nichts oder wenig mit Box Office zu tun haben
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Videospieleverfilmungen ante portas

Beitrag von Taipan » Sonntag 28. Juni 2015, 10:52

Inspiriert vom "Dominaz der Comicverfilmungen" Thema eröffne ich mal diese Diskussion.

Ich glaube die Zeit ist reif.

Bisher sind Videospieleverfilmungen so ein wenig das Sorgenkind der IP Fundgrube. Durch falsche Entscheidungen und schlechte Umsetzungen gab es da noch nicht sonderlich viel gutes i..S Boxoffice zu berichten. Einzig das One Hit Wonder Tomb Raider und leicht finanzierbare Horrorspiele ala Resident Evil und Silent Hill haben von sich reden gemacht.

Die Filmbranche hat es mMn bisher nicht verstanden, was den Reiz von Videospielen auf der Leinwand ausmacht. Die Leute wollen keine Actionspiele auf der Leinwand sehen, egal wie erfolgreich das Spiel dazu ist. Actionspiele sind erfolgreich, damit man selber mal in zB Hitman oder FarCry Action machen kann. Verfilmungen davon unterschieden sich nicht von dem normal durchschnittlichen Action Movie Marke Transporter und werden deswegen auch keine Hits.

Auch wenn es in Zukunft weitere solche Entscheidungen geben wird -wie zB eine GTA Fernsehserie (oder Film?) was sich auch wieder aus den oben genannten Gründen keiner angucken wird oder wie jüngst die Budgetkürzungen beim Uncharted Film auf Resident Evil Niveau und damit die vertane Chance ein neues Franchise ala Indiana Jones zu gründen- fängt es langsam an.

Warcraft nächstes Jahr wird zeigen, wieviel Geld in den Verfilmungen von Spiele IPs steckt, wenn die richtigen Stoffe -phantastische Welten und Ikonen der Spielelandschaft- gewählt werden. Ich mag Warcraft nicht so richtig, aber ich freue mich bereits trotzdem auf den Film mit hoffentlich richtig cooler Fantasy Action. Wie wohl erst die Fans durchdrehen werden, sollte die Qualität einigermaßen stimmen.

Die Studios sollten sich langsam mal positionieren, bzw. im Falle von Sony schnallen worum es geht. Den besten Riecher scheint hier Universal zu haben. Warcraft haben sie sich bereits gesichert. Sollte der Film ein Erfolg werden -wovon ich wie gesagt ausgehe-, gibt es mit Sicherheit Optionen auf die Fortsetzungen, sowie die anderen Blizzard IPs Starcraft, Diablo und in Zukunft Overwatch.

Nebenbei holen sie sich das Prunkstück an Bord.... Nintendo. Universal ist bereits dabei mit Nintendo über Attraktionen in ihren Vergnügungsparks basierend auf den Spielen zu verhandeln. Ein Filmdeal wäre der nächste konsequente Schritt.
- ein CGI Mariofilm von Illumination humortechnsich auf einer Linie mit den Minions
- ein Live Action / CGI Mix Zelda Fantasy Franchise
- eine Space Opera im Metroid Prime Universum
etc.

Mir erschließt sich nicht, warum WB, Disney, Fox und Paramount nicht ebenfalls ihre Fühler austrecken (Sony hat den Vorteil, bei sich selbst wildern zu können, falls sie nicht weiterhin solche Entscheidungen wie bei Uncharted treffen). Ein FIFA oder Call of Duty Film wird nicht funktionieren, genauso wenig wie Need for Speed oder Street Fighter. Blizzard und Nintendo. Da liegt das gute Zeug.

Auch wenn Universal keine Comics zu verfilmen hat, treffen sie gerade die richtigen Entscheidungen und sind dabei den in meinen Augen nächsten Über-Trend in der Filmbranche zu begründen.... Erfolgreiche, gute Videospieleverfilmungen.

Meinungen?

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Re: Videospieleverfilmungen ante portas

Beitrag von Agent K » Sonntag 28. Juni 2015, 12:54

Taipan hat geschrieben:...und sind dabei den in meinen Augen nächsten Über-Trend in der Filmbranche zu begründen.... Erfolgreiche, gute Videospieleverfilmungen...
Ob sie damit erfolgreich sind bleibt abzuwarten. Selbst wenn man den "Pionier" Uwe Boll weglässt, kann ich mich an keine überzeugenden Spiele-Umsetzungen erinnern, sei es nun Spielzeug (TRANSFORMERS), Brettspiele (QUIJA, BBATTLESHIP), oder Video-Spiele. SILENT HILL oder RESIDENT EVIL fand ich ganz nett, aber da haben ja dann wieder die Zocker gemault, dass der berühmte "Geist des Spieles" (was auch immer das sein soll) fehlt. Und auch der umgekehrte Weg, das Videospiel zum Film, hat selten gezündet. Es sind einfach grundverschiedene Herangehensweisen, und praktisch allen Spielen fehlt eine vernünftige Geschichte, deren Umsetzung als Film funktioniert. Das Grundkonzept eines Spieles gibt üblicherweise einfach nur ein paar Drehbuchseiten her. Ich bin eh nicht der große Zocker, aber mir fällt auch kaum ein Spiel ein, das ich gerne demnächst im Kino sehen würde. Auch kein BLIZZARD-Kram. Selbst für "Diablo", für das ich garantiert mehr Lebenszeit verschwendet habe, als für alle anderen Spiele zusammen, sehe ich keinen Grund für einen Kinoeinsatz. Das redundante rundenbasierte Konzept reicht als Handlung einfach nicht weit. Am ehesten vielleicht noch MASS EFFECT, das tatsächlich noch eine kinotaugliche Rahmenhandlung erzählt. Aber selbst dann wäre das als Film eben nur weitere Standard-SciFi ohne echtes Alleinstellungsmerkmal...

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Re: Videospieleverfilmungen ante portas

Beitrag von Taipan » Montag 29. Juni 2015, 07:13

Agent K hat geschrieben:Selbst wenn man den "Pionier" Uwe Boll weglässt, kann ich mich an keine überzeugenden Spiele-Umsetzungen erinnern, sei es nun Spielzeug (TRANSFORMERS), Brettspiele (QUIJA, BBATTLESHIP), oder Video-Spiele. [...] Das Grundkonzept eines Spieles gibt üblicherweise einfach nur ein paar Drehbuchseiten her. Ich bin eh nicht der große Zocker, aber mir fällt auch kaum ein Spiel ein, das ich gerne demnächst im Kino sehen würde.
Das sehe ich ja genauso, dass es bis jetzt keine Videospielumsetzung gab, die mich überzeugt hat. Darauf basiert ja meine Theorie: Dass die Herangehensweise bisher falsch war und sich auf die falschen Dinge konzentriert wurde.

MMn ist eine verwinkelt, gewiefte "Story" bei Genrefilmen eher zweitrangig. Die ist selbst bei den meisten großen, tollen Filmen in ein paar Sätzen erklärt:
Protagonist wächst ohne Eltern in einer Umgebung, die ihm nicht gefällt, auf.Wenn der Zuschauer ihn trifft, ist er entweder traurig (Harry Potter) gelangweilt und/oder genervt (Luke Skywalker und Frodo). Dann passiert etwas unvorhergesehens, der weise alte Mann erscheint, um ihn ins Abenteuer zu führen (Ben Kenobi, Gandalf, Dumbledore) und er bekommt ein Artefakt (Ring, Laserschwert, Zauberstab). Auf seinem Weg trifft er allerlei Freunde, die ihm zur Seite stehen (Han und Chewie, die Gefährten, Ron und Hermine) und es erweist sich seine Offenbarung, dass nur er das Universum retten kann (Letzter Jedi Ritter, Ringträger, Auserwählter Zauberer). Dann begibt er sich auf seine Reise und erlebt Abenteuer, bis er am Ende das Böse besiegt.

Alterantiv gibt es noch die "Er ist schon ein Held, wird verraten und sinnt auf Rache" (zB Gladiator) oder die "Er ist schon so lange auf sich alleine gestellt, dass er schon ein bischen ein Psycho geworden ist und es ihm schwer fällt seine neuen Freunde anzunehmen" (Starlord, Jack Sparrow, Iron Man) Stories.

Klar gibt es auch noch zig andere Handlungsstränge, aber eine simple, nach vorne gehende Grundgeschichte reicht aus, um ein Klassiker des Genres zu werden.

Entscheidend sind bei Genre Filmen zwei andere Dinge:
a) Ein detailverliebtes, in sich logisch, stimmiges Universum
b) Charismatische Charaktere

Viele Spiele haben das. Starcraft zB. Ebenso wie Mario, Zelda, die Fallout Reihe, Uncharted und The Last of Us.

Edit PS: Oder falls Disney auf die Idee kommen sollte sich ihrer Lucasarts IPs zu bedienen, kauf ich mir sofort ne Karte für einen mit Herz gemachten Day of the Tentacle, Monkey Island oder Grim Fandango Film.

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Re: Videospieleverfilmungen ante portas

Beitrag von Agent K » Montag 29. Juni 2015, 08:17

Taipan hat geschrieben:...The Last of Us....
Hat mir sehr gut gefallen, ebenso wie Telltales offizielles Spiel(e) zu THE WALKING DEAD, wo mich die Handlung sogar mehr überzeugt als die TV-Serie. Aber das sind ja schon keine richtigen "Spiele" mehr, sondern eher interaktive Filme, wo der Spieler Teile des Handlungsverlaufes bestimmen kann. Erst das Spiel zur Serie, und dann der Kinofilm zum Spiel? Und entweder verfilmt man die wesentlichen Inhalte des Spieles (wo der Zuschauer dann nicht mehr "mitentscheiden" kann), so dass zumindest die Zocker den Inhalt schon kennen (und mosern), oder man erfindet eine neue Handlung basierend auf den Charakteren. Dann ist es aber wieder ein 08/15-Zombiefilm, der mit der "Vorlage" kaum mehr gemeinsam hat als den Titel und einige Figuren. Ich sehe darin einfach kein "Erfolgskonzept". Und bei neuen Inhalten/Ideen dürfte es auch problematisch sein, überhaupt die Filmrechte zu erhalten, denn man weiß ja nicht, was die Entwickler/Rechteinhaber mit ihrem Spiel für die Zukunft selbst noch planen. Und solange Jack Sparrow an der Kinokasse noch zieht, wird sich z.B. Disney nicht auf einen Guybrush Threepwood als unkalkulierbare (Selbst-)Konkurrenz einlassen, selbst wenn sie die Rechte hätten...

Durchaus möglich, dass Videospiele-Verfilmungen gelegentlich mal wieder den Blockbuster-Status erlangen, aber einen "Boom" wird es aus meiner Sicht nie geben. HARRY POTTER war ein Phänomen, aber es gab auch nie einen echten "Boom der Bestseller-Verfilmungen"...

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Re: Videospieleverfilmungen ante portas

Beitrag von Mattis » Montag 29. Juni 2015, 11:00

Agent K hat geschrieben:
Taipan hat geschrieben:...The Last of Us....

Durchaus möglich, dass Videospiele-Verfilmungen gelegentlich mal wieder den Blockbuster-Status erlangen, aber einen "Boom" wird es aus meiner Sicht nie geben. HARRY POTTER war ein Phänomen, aber es gab auch nie einen echten "Boom der Bestseller-Verfilmungen"...
Bitte? Die haben doch nun wirklich jede YA-Reihe nach Harry Potter und HDR in die Kinos gejagt.
Potter, Eragon, Narnia, Twilight, Divergent, Hunger Games, Maze Runner, Hüter der Erinnerung, Der goldene Kompass, City of Bones, Beautiful Creatures usw.


Ich bin übrigens auch der Meinung, dass ein Film aus der Zelda-Reihe überfällig ist.
Haben nach Prince of Persia vermutlich Angst, aber ausgerechnet diesen für die große Leinwand zu wählen war von Beginn an recht zweifelhaft.

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Re: Videospieleverfilmungen ante portas

Beitrag von Agent K » Montag 29. Juni 2015, 11:43

Yoar, und deren "Erfolg" ist zumindest durchwachsen. VOM WINDE VERWEHT war auch eine Buchverfilmung. Und vieles danach, wovon ich nur einen Bruchteil als Vorlage kenne. Ich sehe da keinen "Boom", der aus dem statistischen Mittel der letzten zehn Dekaden ausreißen würde. Aber im Gegensatz zu den Leseratten machen die PC-/Konsolen-Zocker nur einen Bruchteil der angepeilten Zielgruppen aus. Von denen allein will keiner leben...

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Re: Videospieleverfilmungen ante portas

Beitrag von heikomd » Montag 29. Juni 2015, 19:57

Also Zelda wäre schon ein Highlight...

(Wenn man es schön episch aufzieht)

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Re: Videospieleverfilmungen ante portas

Beitrag von Taipan » Dienstag 30. Juni 2015, 06:57

Agent K hat geschrieben:Yoar, und deren "Erfolg" ist zumindest durchwachsen. VOM WINDE VERWEHT war auch eine Buchverfilmung. Und vieles danach, wovon ich nur einen Bruchteil als Vorlage kenne. Ich sehe da keinen "Boom", der aus dem statistischen Mittel der letzten zehn Dekaden ausreißen würde. Aber im Gegensatz zu den Leseratten machen die PC-/Konsolen-Zocker nur einen Bruchteil der angepeilten Zielgruppen aus. Von denen allein will keiner leben...
Es dreht sich ja nicht um Buchverfilmungen allgemein, sondern um phantastische Stoffe für junge Erwachsene. Da war in den letzten 15 Jahren schon ein Boom zu erkennen.

Durchwachsen ist auch sehr negativ ausgedrückt. Es gab unter den von Mattis genannten Reihen zwei Über Franchises (Panem und Twilight), drei erfolgreiche Filme, die Sequels nach sich gezogen haben (Narnia, Divergent, Maze Runner), ein paar Filme, die deutlich über der schwarzen Null ausgelaufen sind und keinen wirklichen Flop. Hinzu kommen noch die existierende Fortsetzung von HdR in Form des Hobbits und die folgende von Harry Potter.
Klar gibt es noch weitere Filme, die schlecht performt haben (zB Enders Game oder John Carter), aber das ist BO technisch schon ne ganz gute Ausbeute finde ich. Jeder Trend produziert ja auch Flops, sonst würde der Trend nicht irgendwann aufhören.

Zu deinem Argument bezüglich der möglichen Größe der Zielgruppe verhält es sich mindestens gleich bei beiden Medien, wenn nicht sogar eher anders herum. Siehe hier:

http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_best-selling_books
https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_b ... ideo_games

Scheint mir ziemlich ausgeglichen zu sein. Die Bücher sind in den Verkaufs Top Ten zwar nicht zu schlagen von den Spielen. Es handelt sich dabei aber auch -außer Harry Potter und Davinci Code- um Werke die seit 70 bis 150 Jahren existieren.

Ein paar Beispiele aus der Buchliste sind:
Illuminati - 39 Mio. verkaufte Exemplare
Der große Gatsby - 25 Mio.
Panem - 23 Mio.
Das Parfüm - 15 Mio.
Life of Pi - 10 Mio.

Twillight, 50 Shades, Narnia und James Bond liegen alle so bei 100 - 120 Mio. als Gesamtserie

Diese zahlen schaffen Videospiele auch alle.

Mario (zuletzt erschienener Teil) - 30 Mio.
CoD - 27 Mio.
WoW - 15 Mio.
Diablo III - 15 Mio.
Starcraft - 11 Mio.

Bei den Reihen werden die Vorsprünge noch größer und selbst Harry Potter liegt -nimmt man den ersten Teil heraus- auf Einzeltitel bezogen auf gleicher Höhe mit GTA V. DIe Nintendo Titel lassen zusätzlich auch keinen fairen Vergleich zu, das sie ja exklusiv nur dort erscheinen und nicht wie Bücher oder 3rd Party Titel allen zugänglich sind. Wäre das der Fall, würden wohl noch etliche Millionen Exemplare pro Titel dazu kommen, da sich Playstation, PC und XBox Spieler ohne Wii (U) wohl auch das ein oder Mario- und Zeldaspiel kaufen würden.

Das potentielle Publikum ist auf jeden Fall da. Insbesondere wenn man bedenkt, dass der durchschnittliche Zocker sicherlich kinoaffiner ist, als der durchschnittliche Leser.

PS: Zelda ist (neben den Blizzard Universen) auch für mich der erfolgsversprechenste Kandidat.

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Re: Videospieleverfilmungen ante portas

Beitrag von Agent K » Dienstag 30. Juni 2015, 07:25

Taipan hat geschrieben:Es dreht sich ja nicht um Buchverfilmungen allgemein, sondern um phantastische Stoffe für junge Erwachsene. Da war in den letzten 15 Jahren schon ein Boom zu erkennen.
Ich habe es aber ganz pragmatisch gemeint. Bücher gibt es schon ewig, und Buchverfilmungen machten schon immer einen großen Anteil an Filmvorlagen aus. Denn es sind einfach fertige und konsistente Geschichten, und da ist es eigentlich egal, ob man sie am Lagerfeuer erzählt, in Büchern druckt, oder verfilmt. Vor allem anderen muss der Inhalt und das Konzept der Geschichte interessieren, dann entstehen die Bilder im Kopf, und dann ist die Art der Wiedergabe beinahe nebensächlich. Spiele dagegen basieren auf einem Spielekonzept, die Geschichte ist eher nebensächlich. Und wenn das Spielkonzept nix taugt, dann nützt einem Spiel auch die beste Hintergrundgeschichte nichts. Und so sind umgekehrt auch praktisch alle Spiele, die namentlich zwar auf einem Kinofilm/Blockbuster basieren, aber kein eigenständiges und originelles Spielekonzept bieten, oder damit nur andere Spiele kopieren, kaum erfolgreich...

Insofern ist "Young Adult" für mich kein "Boom" der Buchvorlagen, sondern eine der üblichen "Genre-Wellen", die es schon immer gab. Western, Katastrophenfilme, Historien-Schinken, Kriegsfilme, Piratenfilme, Fantasy (da war HdR der Auslöser und zählt für mich nicht zu YA, ebenso wenig wie NARNIA, ERAGON), sie alle hatten mal ihr "Hoch", es wurde aber über das Thema, und nicht über die Spezifikation der Vorlage definiert...

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Re: Videospieleverfilmungen ante portas

Beitrag von Taipan » Dienstag 30. Juni 2015, 08:04

Agent K hat geschrieben:Vor allem anderen muss der Inhalt und das Konzept der Geschichte interessieren, dann entstehen die Bilder im Kopf, und dann ist die Art der Wiedergabe beinahe nebensächlich. Spiele dagegen basieren auf einem Spielekonzept, die Geschichte ist eher nebensächlich.
Ich bin wie gesagt der Meinung, dass die Darstellung der Welt und die Charaktere den Unterschied machen. Das sehe ich bei Spielen auch so.

Wenn wir das von Dir genannte Diablo als Beispiel nehmen (Welches ich ebenfalls gespielt habe, bsi mir die Augen geblutet haben) wurde das Spielekonzept schon des öfteren kopiert. An den Erfolg konnte aber kein anderes Franchise anknüpfen. Imho liegt der Unterschied an den cool gezeichneten Charakteren und dem Detailreichtum der verschiedenen Orte.

Jetzt einfach mal ganz platt aus dem Zielgruppengenerator erschaffen, könnte ich mir folgenden Film (basierend auf Diablo 2) vorstellen:
In der Eröffnungssequenz bereitet sich ein Amazonenstamm unter der Leitung ihrer Anführerin (gespielt von Jennifer Lawrence) und mit Hilfe eines Gastes in ihrem Lager -einem Paladin gespielt von Tom Hardy- auf den Angriff auf Andariel und die böse Kathedrale vor und führt diesen durch. Dort befreien sie einen alten unbekannten Mann, der sich als Deckard Cain (gespielt von Anthony Hopkins) herausstellt und Amazone Lawrence von einem noch viel größeren Bösen erzählt (Rückblick auf den Wanderer gespielt von Ralph Fiennes).

Dann ziehen sie los und treffen auf dem Weg nach Kurast in der Wüste von Luth Golein auf einen Totenbeschwörer (Sasha Baron Cohen) der sie fortan begleitet. Action mit Baal, dann die Überschiffung. In Kurast sollen sie laut Cain weitere Charaktere treffen, ohen die der Kampf gegen Diablo (mittlerweile verwandelt) aussichtslos wäre. Nach einigem Hin- und Her können sie einen Barbaren (Chris Hemsworth) und eine Zauberin (Lupita Nyong'o) überzeugen mit in den Kampf zu ziehen.

Gemeinsam als Gruppe steigen sie in die Hölle und töten Diablo in einem spektakulären Endkampf.

Der gesamte Film unter Zuhilfename der bekannten coolen Zaubersprüche (Wirbelwind, Teleport, Frostnova, Skelette/Golem Beschwören, etc.) und Anspielungen auf den Loot (Runen und jeder findet auf dem Weg "seine" Waffe irgendwo)

Wäre doch ok oder nicht?

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Re: Videospieleverfilmungen ante portas

Beitrag von Agent K » Dienstag 30. Juni 2015, 08:36

Taipan hat geschrieben:Wäre doch ok oder nicht?
Das (Spiele-) Konzept von Diablo sieht für mich so aus:

#1 Wähle für dich eine von X Charakterklassen (damit ist die gesamte "Charakterzeichnung" erledigt) und suche dir Weggefährten aus den restlichen Klassen...

#2 Gehe von Punkt X nach Punkt Y...

#3 Auf diesem Weg sammle Erfahrung, Credits und bessere Ausrüstungsgegenstände, indem du Gegner [beliebigen Namen einsetzen] und Boss-Gegner [beliebigen Namen einsetzen] besiegst...

#4 Verwende Erfahrung, Credits, Runen, und Ausrüstungsgegenstände um deine Fertigkeiten/Stärke zu verbessern...

#5 Kannst du Gegner [beliebigen Namen einsetzen] nicht besiegen, dann gehe zu #2

#6 Hast du dich verskillt, dann gehe zu #1

Das ist kein Drehbuch, der Rest der Dramaturgie (selbst die Namen der Protagonisten) müsste "erfunden" werden, und es ist im Prinzip irrelevant, welche Figur da mit welchem Darsteller besetzt wird. Und das Ergebnis wäre in den Kinos nicht mehr als "Just Another Fantasy Movie" based on Diablo by Blizzard Entertainment...

Wenn ein Totenbeschwörer mit seinen Skeletten rumzieht, oder der Druide sich in einen Werwolf verwandelt, dann mag das kurzfristig ein optischer Gimmick sein, aber ob ein Paladin bzw. ein Barbar nun mit "Eifer", Fanatismus", oder "Wirbelwind" zuschlägt, ist dramaturgisch irrelevant... und mit jedem weiteren Kampf redundant. Und wenn Charakter X noch 250.000 Erfahrungspunkte zum Erreichen des nächsten Levels (oder eine Rune für einen neuen Gegenstand) fehlen, dann wird das einem Kinobesucher kaum zu vermitteln sein...

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Re: Videospieleverfilmungen ante portas

Beitrag von Taipan » Mittwoch 1. Juli 2015, 07:19

Agent K hat geschrieben:Das ist kein Drehbuch, der Rest der Dramaturgie (selbst die Namen der Protagonisten) müsste "erfunden" werden, und es ist im Prinzip irrelevant, welche Figur da mit welchem Darsteller besetzt wird.
Aber genau dafür gibt es ja Drehbuchschreiber.
Ich sehe kein Problem darin für die im Film als Protagonist verwendete(n) Klassen "einzigartige" Vertreter derselben inkl. Namen, Motiven und Hintergrundgeschichte zu erfinden.
Bei Heroes of the Storm macht Blizzard das ja sogar schon. Eine weibliche Barbarin wäre zwar nicht unbedingt meine erste Wahl für einen Film, aber in den Foren habe ich desöfteren von den Fans gelesen: "Warum nehmen sie denn nicht xy als Barbaren?" Wobei xy für einen aus Büchern oder was weiß ich bereits existierenden Charakter steht (kenne ich mit den Geschichten abseits des Spiels nicht so aus).

Entweder nimmt man also einen Charakter aus dem erweiterten Universum, Nazeebo mit existierender Geschichte aus HotS oder erfindet einen neuen. Das geht schon.
Agent K hat geschrieben:Wenn ein Totenbeschwörer mit seinen Skeletten rumzieht, oder der Druide sich in einen Werwolf verwandelt, dann mag das kurzfristig ein optischer Gimmick sein, aber ob ein Paladin bzw. ein Barbar nun mit "Eifer", Fanatismus", oder "Wirbelwind" zuschlägt, ist dramaturgisch irrelevant... und mit jedem weiteren Kampf redundant. Und wenn Charakter X noch 250.000 Erfahrungspunkte zum Erreichen des nächsten Levels (oder eine Rune für einen neuen Gegenstand) fehlen, dann wird das einem Kinobesucher kaum zu vermitteln sein...
Natürlich soll im Film nicht jeder Charakter nach jedem Kampf sagen "Oh ich habe 30.000 XP gesammelt. Ich fühle wie sich meine Stärke verbessert hat. Ich glaube ich skille "Axtbeherrschung" um einen Punkt" oder "Schaut dort. Ein Schwert. Ich weiß nicht was es ist. Ich fass es es mal an. Oh es ist eine Setwaffe. Jetzt fehlt mir nur noch das passende Schild dazu. Los lasst uns noch einmal in den Dungeon gehen. Beim nächsten Mal haben die Monster bestimmt das Schild dabei."

Skillungen und Loot kann man perfekt für die Charakterwandlung innerhalb des Films nutzen.

Nehmen wir exemplarisch "Meteor" der Zauberin. Wenn der Zuschauer ihr begegnet, versucht sie gerade irgendwelche Meteore zu beschwören und es fallen kleine Steinchen vom Himmel, die nicht einmal einem Warzenschwein etwas anhaben könnten. Womöglich muss sie sogar von einem anderen Helden während eines Kampfes gerettet werden, weil sie sich durch die Nutzung ihres schwachen Zaubers in eine ausweglose Situation gebracht hat. Nach dem Kampf wird sie vom Barbaren ausgelacht mit ihren "süßen" Steinchen und am Lagerfeuer in der Nacht erzählt sie Deckard Cain, wie sehr sie dieser Zauber schon ihr ganzes Leben beschäftigt. Ihr Vater war ein Meister des Meteroitenregens und ihr Bruder hänselte sie oft, weil sie es nie richtig konnte. Dann ist sie traurig und Deckard Cain offenbart ihr, dass ihre Zeit kommen wird, wenn sie nur weiter übt. Bei den nachfolgenden Kämpfen sieht man das als Zuschauer auch. Die Meteore werden größer und furchteinflößender. Sie konzentriert sich bis zum zerreißen usw.

Irgendwann lacht keiner mehr. Sie beherrst einen richtig starken Meteor, der vier bis fünf Gegner auf einen Schlag töten kann. Aber reicht das für Diablo? Noch nicht. Deckard Cain offenbart der Gruppe, das die Perfektion eines Kampfstils nicht vom Kämpfer allein erreicht werden kann.

Vor dem Endkampf landen unsere Helden in einer Höhle und entdecken eine Schatzkammer. Dort findet sie einen Helm und ein Amulett. Als sie diese beiden Teile aufsetzt/umhängt, strömt zusätzlich Macht durch sie hindurch. Es wird im Film zar nicht gesagt, aber der Diablo Nerd weiß: "Das muss das Tal Rasha Set sein" und im Endkampf ist sie fähig Häusergroße Meteore gespickt mit Feuer, Eis und Blitzen auf Diablo niederprasseln zu lassen. Aus unserer verletzlichen, melancholischen, kleinen Steinwerferin ist im Laufe der Handlung eine "Meteor-Hall-of-Fame-Zauberin" geworden.

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Re: Videospieleverfilmungen ante portas

Beitrag von Kaero » Mittwoch 8. Juli 2015, 22:29

Interessantes Thema.
Bei all den bereits realisierten und geplanten Umsetzungen habt ihr auf Bioshock vergessen, das ja Gore Verbinski realisieren sollte. Wenn ich mich recht erinnere, wurde das wegen zu großem Budget auf Eis gelegt/verworfen.

Zack McKracken könnte als Komödie funktionieren. Was ich mir noch vorstellen könnte als Verfilmung, weil es von der Handlung her genug hergibt, wäre Deus Ex.

Taipan, das mit der Budgetkürzung von Uncharted ist mir neu. Was wäre denn das ursprüngliche Budget gewesen?

Ich bin wie Taipan der Meinung, dass die (Spiel-)Welt/das Universum ausgereift und komplex genug sein muss, um als mögliche Filmumsetzung überhaupt in Frage zu kommen. All die Egoshooter fallen da mal weg (man hat es zwar mit Doom versucht, aber wer den Film kennt, weiß, dass dies nicht funktioniert: Da fällt mir ein: Folgender Film soll komplett in Egoperspektive spielen, stammt von einem Bekannten von mir: http://www.imdb.com/title/tt2558022/?ref_=fn_al_tt_1)
Kennt wer von euch die Thief/Dark Project-Reihe? Die ersten drei (das Remake ist vom setting doch anders) würden sich als Filme mit Budget im Resident Evil-Bereich sicher realisieren lassen. Rein vom Universum und der Handlung ließe sich da was machen. Natürlich ist die Reihe zu wenig mainstream im Spielebereich.

Tetris soll übrigens verfilmt werden, als epischer Sci-Fi-Film....na dann!

Zu einer möglichen Zelda-Verfilmung kann ich nichts sagen, da ich nie eines gespielt habe: Ich war immer Sega-Fan.

Abschließend erwarte ich von Warcraft und in geringerem Maße von Assassins Creed doch einiges, diese Filme werden der Gradmesser sein, ob Videospielverfilmungen die derzeitige Rolle der Comicverfilmungen irgendwann einnehmen werden können.

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Re: Videospieleverfilmungen ante portas

Beitrag von Taipan » Donnerstag 9. Juli 2015, 07:28

Dass mit der Uncharted Budgetkürzung habe ich auf gamestar.de gelesen:
http://www.gamestar.de/news/kino/308755 ... _film.html
Die haben die Info von The Wrap.

Zelda sollte man als Gamer mMn schonmal gespielt haben, kann ich Dir wirklich nur empfehlen. Auch als Sega Fan ;) Wenn man es noch nie getan hat, würde ich sogar sagen, dass das den Kauf einer Wii U rechtfertigt.

Die meisten sehen Ocarina of Time als Higlight der Serie an. Für mich war es damals A Link to the Past.

Rückblickend betrachtet ist jedoch The Wind Waker mein Lieblingstitel der Reihe. Die Celshading Optik mag ich sehr gerne, das Piratensetting ist cool gemacht und mit der Musik auf meinem Boot habe ich mich immer wie der größte Kapitän aller Zeiten gefühlt. Einfach episch und wäre auch meine erste Wahl für die erste Verfilmung :)

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=IkVt1s_ZFbw[/youtube]

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Re: Videospieleverfilmungen ante portas

Beitrag von cineast1 » Donnerstag 9. Juli 2015, 15:51

Oh da kommen Erinnerungen hoch!
Ich hab 3 Haare auf der Brust ich bin ein Bär.

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Re: Videospieleverfilmungen ante portas

Beitrag von heikomd » Donnerstag 9. Juli 2015, 19:26

Für mich war und ist es noch immer "Ocarina of Time"...

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Re: Videospieleverfilmungen ante portas

Beitrag von Mr Charles » Donnerstag 9. Juli 2015, 22:56

Spontan fallen mir zu dem Thema die Spiele von David Cage ein. Fahrenheit, Heavy Rain oder Beyond Two Souls. Die gelten ja unter Gamern eh eher als interaktive Filme . Bei Beyond Two Souls sind Ellen Page und Willem Dafoe auch zwei Charaktere. Vielleicht könnte man die ja sogar für eine Verfilmung gewinnen :puempel: Die Stories sind allesamt sehr spannend und würden meiner Meinung nach locker auch auf der Leinwand funktionieren. Es kommt halt immer auf die Umsetzung an. Bei Zelda z.B. wäre ich persönlich nicht sicher, ob ich mir da eine Verfilmung mit echten Schauspielern oder einen Animationsfilm wünschen würde :ponder: Oder eben auch, welcher Teil z.B. einer beliebten Spielereihe überhaupt verfilmt wird (oder ob es gar eine komplett neue Story gibt). Alleine solche Entscheidungen der Produzenten können meiner Meinung nach den Erfolg einer Spieleverfilmung erheblich beeinflussen. Evtl. ist das auch manchmal der Grund, warum sich Studios nicht an die Thematik rantrauen, da ihnen das Risiko einer diesbezüglichen Fehleinschätzung zu hoch ist.

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Re: Videospieleverfilmungen ante portas

Beitrag von Taipan » Sonntag 23. August 2015, 10:11

Ist zwar sehr unkonkret, aber Mr. Miyamoto bringt erstmals etwas Offizielles in die Gänge:

http://www.comingsoon.net/movies/news/4 ... daptations

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Re: Videospieleverfilmungen ante portas

Beitrag von Taipan » Freitag 18. September 2015, 07:50

Und auch die Jungs von boxoffice.com sehen 2016 als Wegweiser für einen möglichen langfristigen Erfolg von Videospielverfilmungen:
http://pro.boxoffice.com/latest-news/20 ... hero-films

Ich bleib dabei: Warcraft ist der Startpunkt des nächsten Über-Trends.

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Re: Videospieleverfilmungen ante portas

Beitrag von Taipan » Samstag 7. November 2015, 09:01

Activision Blizzard gründen ihr eigenes Filmstudio:
http://www.comingsoon.net/games/news/63 ... s-launches

Die ersten Produkte werden eine Skylanders Zeichentrck Serie sowie die Entwicklung von Call of Duty Filmen sein.

Mit Nick van Dyk haben sie einen ziemlich erfolgreichen Co-Chef, der neun Jahre bei Disney u.a. mit hauptverantwortlich für die große Einkaufstour (Pixar, Marvel, Lucasfilm) und deren Strategieausrichtung weg von Massenware hin zu wenigen und dafür starken Franchises war.

Schauen wir mal wann wir einen Starcraft, Diablo und Overwatch Film zu sehen bekommen und ob es Einkäufe von Filmrechten anderer Spielefirmen (Rockstar Games und Bethesda würden mir spontan einfallen) geben wird.

Ein Verleih mit dem (exklusiv) zusammengearbeitet wird, wird nicht genannt. Aufgrund des Warcraft Films wäre Universal der naheliegende Kandidat. Zusätzlich bietet Universal die Chance die vorhandenen IPs in ihre Themeparks zu integrieren. Vielleicht sogar in fünf Jahren mit einem eigenen dritten Park ala "Universal Games World" wo auch die Nintendo Spiele ihre Heimat finden. Oder wollen sie gar am Ende auch selbst Verleiher werden?

Die letzten beiden Punkte sind zwar reine Spekulation, aber wer weiß...

Taipan
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Re: Videospieleverfilmungen ante portas

Beitrag von Taipan » Freitag 24. Juni 2016, 06:38

Warcraft ist nun die weltweit erfolgreichste Videospieleverfilmung und Angry Birds sollte in den nächsten Tagen/Wochen den zweiten Platz einnehmen.
Assassins Creed hat Ende des Jahres mMn ebenfalls das Potential für 400 Mio.+

Momentane Top 5:
1. Warcraft - USD 380 Mio.+
2. Pince of Persia - USD 336 Mio.
3. Angry Birds - USD 328 Mio.+
4. Resident Evil: Afterlife - USD 296 Mio.
5. Lara Croft: Tomb Raider - USD 274 Mio.

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Re: Videospieleverfilmungen ante portas

Beitrag von Han Solo » Freitag 24. Juni 2016, 06:57

Wie wahrscheinlich ist eigentlich ein 2. Teil von Warcraft? Ohne das Ergebnis aus China sieht das Einspielergebnis ja doch eher bescheiden aus.

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Re: Videospieleverfilmungen ante portas

Beitrag von Taipan » Sonntag 26. Juni 2016, 09:10

Han Solo hat geschrieben:Wie wahrscheinlich ist eigentlich ein 2. Teil von Warcraft? Ohne das Ergebnis aus China sieht das Einspielergebnis ja doch eher bescheiden aus.
Ich persönlich glaube trotz des Erfolgs in China wenn nur an weitere direct-To-Video Auswertungen.

Dennoch hat das BO von Warcraft mMn den Grundstein für die grünes Licht Phase weiterer Blizzard IP verfilmungen gelegt.

Insbesondere starcraft sollte jetzt angegangen werden. Als Umsetzung ala Aliens meets starship troopers meets Avatar. Würde bei entsprechender Qualität und einigermaßen prominenter Besetzung (zb Tom Hardy als Raynor und emily blunt als kerrigan oder so ) in Europa und Asien hervorragend funktionieren und in Südkorea womöglich der erfolgreichste Film aller Zeiten werden.

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Re: Videospieleverfilmungen ante portas

Beitrag von kinofan43 » Sonntag 31. Juli 2016, 16:27

Ehrlich gesagt war ich doch verwundert, das der Film in den USA und auch hier in Deutschland kommerziell so schlecht abgeschnitten hat. Denn das Spiel selbst hat doch auf der ganzen Welt eine riesige Fangemeinde. Den Film an sich fand ich auch gut, auch wenn die Orgs ein bisserl wie Shreks große Brüder aussahen. Interessante Charaktere und ne gute Story hatte der Film auch. Der Film war kein Meisterwerk, aber amüsant auf jeden Fall. Und ich würde gerne mehr sehen von dieser Welt.

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Re: Videospieleverfilmungen ante portas

Beitrag von Taipan » Samstag 18. März 2017, 09:10

Taipan hat geschrieben:Warcraft ist nun die weltweit erfolgreichste Videospieleverfilmung und Angry Birds sollte in den nächsten Tagen/Wochen den zweiten Platz einnehmen.
Assassins Creed hat Ende des Jahres mMn ebenfalls das Potential für 400 Mio.+

Momentane Top 5:
1. Warcraft - USD 380 Mio.+
2. Pince of Persia - USD 336 Mio.
3. Angry Birds - USD 328 Mio.+
4. Resident Evil: Afterlife - USD 296 Mio.
5. Lara Croft: Tomb Raider - USD 274 Mio.
Assassins Creed hat es aufgrund mangelnder Qualität und wohl auch zu großer Konkurrenz zum Jahresende zwar nicht in die neue Top 5 geschafft, aber dennoch: Umsatz kann massiv generiert werden (in der "alten" wäre der Film zB platziert gewesen). Insbesondere die asiatischen Box Office Runs sind äußerst bemerkenswert.

Momentane Top 5:
1. Warcraft - USD 433 Mio.
2. Angry Birds - USD 349 Mio.
3. Pince of Persia - USD 336 Mio.
4. Resident Evil: The Final Chapter - USD 308 Mio.+
5. Resident Evil: Afterlife - USD 296 Mio.

Als nächstes stehen das Tomb Raider Reboot, Rampage mit Dwayne Johnson und Minecraft an. Letzterem traue ich Lego Movie mäßige Zahlen zu.

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