Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von Agent K » Sonntag 2. Juli 2017, 19:07

Into the Forest (2015)

Ein endloser Stromausfall wird für zwei auf sich gestellte Schwestern zur Durchschlageübung in den Wäldern Kanadas. Ob man das nun Endzeit-Film, oder Dystopie, oder Coming-of-Age, oder Survival nennt, ist eigentlich egal. Ich bezweifle zwar, dass Zivilisation, Ethik, Moral, oder gar der Fortbestand der Menschheit derart von Elektrizität abhängen sollen, aber ansonsten ist es ein eher leises und stimmungsvolles "Was-wäre-wenn"-Gedankenspiel, dass von Ellen Page und Evan Rachel Wood problemlos und glaubhaft über die volle Distanz getragen wird. Mich hat's gepackt...

8/10


Bokeh (2017)

Ein waschechter Endzeit-Film, der in Exposition und Dramaturgie an Geoff Murphy's THE QUIET EARTH erinnert, nur dass hier ein Liebespärchen (Maika Monroe, Matt O'Leary) nach dem Aufwachen im Urlaubshotel die Erde ungewollt für sich alleine hat. Der Film hat zwar durchaus seine Momente und einige gelungene Dialoge, aber irgendwann fragt man sich, was wohl aus dem guten alten Robinson Crusoe geworden wäre, hätte er sich ohne die gewohnte Zivilisation derart hilflos gezeigt...

6,5/10

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von Agent K » Mittwoch 5. Juli 2017, 09:15

Passengers (2017)

Hat mir gefallen so lange das Schiff und die Psyche der Passagiere erkundet wurden. Die eigentliche Macke der "Avalon" habe ich nicht kapiert. Noch weniger deren krawallreiche "Reparatur"...

7/10

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von scholley007 » Mittwoch 5. Juli 2017, 19:21

The last Warror 1/10

Italienischer Endzeiteintopf mit Robert "The Exterminator" Ginty als ... hohum... "Hero" (Jason aus "Freitag der 13" hat im direkten Vergleich dazu Tonnen an Charakter!). Mit einem Motorrad, das denkt, intelligenter als "K.I.D.D." zu sein (hat vermutlich nur den AI-Vorkindergarten geschafft - was aber immer noch mehr Intellekt bedeutet, als bei nahezu jedem menschlichen Lebewesen hier drin). Inklusive Donald Pleasance als Diktator. Mit Mitarbeitern der Abteilung "Fascho Flascho" - die sind sogar zu dämlich den Finger am Abzug krumm zu machen..... Einzig der leerstehende Industriekomplex der als "Festung der Dummheit" von Pleasance herhalten musste, konnte mein Interesse hieran bis zum Ende wach halten. Der Rest funzt vermutlich erst ab 4 Promille.....


Die Mächte des Lichts 4/10

Streckenweise charmante Ausgrabung aus der Video-Fantasy-Urzeit (ohne Krebse!) aus der Produktionsschmiede von Roger Corman (der aber im Vorspann ungenannt bleibt). Natürlich ist hier Stumpf Trumpf. Und die beiden Hauptdarsteller-Beauties, die anfänglich keine Ahnung vom eigenen Geschlecht haben, sind potentielle Vorfahren für "GNTM" - im Bereich kämpferische Barbarinnen. Mäandert seine 82 Minuten Laufzeit so vor sich hin - und ist dann auch ratzfatz vorbei. Abteilung: Nett aber belanglos - wenn man was für Trash erübrigen kann.

Rails & Tails 9/10

Wunderschöner Weepie mit Kevin Bacon und Marcia Gay Harden als Ehepaar, das durch ihre (also Gay Hardens) tödliche Erkrankung den Draht zueinander verloren hat. Bis Lokführer Bacon einen Unfall "baut", der weitreichende Konsequenzen hat. Inszeniert von Clints Tochter Alison Eastwood (die man u.a. in "Mitternacht im Garten von Gut und Böse" bewundern durfte) entfaltet sich hier ein dramaturgisch feinfühliger Tränenzieher mit großartigen darstellerischen Leistungen. Je mehr Lenze man auf dem Buckel hat, desto besser sollte der punkten können.....

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von kinofan43 » Samstag 15. Juli 2017, 19:42

Logan

Dies soll also der letzte Film für Hugh Jackman als Wolverine sein. Und dann ist es sofort auch sein bester. Und jetzt nicht weil er brutal wäre, das ist er auf jeden Fall. Sondern weil man das Ganze etwas zurückgeschraubt hat, eine düstere Story sich ausgedacht hat und sich mehr auf die Charaktere konzentriert hat.

Wir sind im Jahre 2029. Viele Mutanten leben nicht mehr. Neue Mutanten wurden schon seit langer Zeit nicht mehr geboren. Wolverine lebt aber noch. Aber der strahlende, vor Kraft nur so strotzende Held von einst, ist er schon lange nicht mehr. Er ist krank, sein Adamantiumskelett vergiftet ihn von innen. Seine Verletzungen heilen nicht mehr so schnell, wie früher. Er verdingt sich als Chauffeur. Geld muss er verdienen, weil er knapp hinter der Grenze Charles X. Xavier pflegt, der an Alzheimer leidet und eine Gefahr für sich und andere geworden ist. Da bittet ihn plötzlich ein Frau um Hilfe. Er lehnt ab, trotzdem gerät er nun in einen Strudel voller Gefahren. Denn die Frau arbeitet bei Transigen, die Kinder als tödliche Soldaten ausbilden will, in dem sie ihnen Mutantengene verabreicht haben. Eins von ihnen ist Laura. Bald stellt er fest, das Laura und er, viel gemeinsam haben. Aber man ist ihnen schon auf den Weg und ihm gehts eigentlich immer schlechter.

Logan ist der beste Wolverinefilme überhaupt. Im X-Men-Franchise kann man Logan wohl einer der besten Filme bezeichnen. Er kommt in meine persönliche Top 3. Dabei ist der Film so ganz anders, als die anderen X-Men-Filme. Auf CGI wurde fast verzichtet. Stattdessen treten knallharte Kämpfe und Verfolgungsjagden im Vordergrund. Jackmann und Stewart laufen schauspielerisch zur Höchstform auf, und das ganz hat eher Elemente eines Dramas, als Fantasy. Grandios.


Meine Bewertung:9/10

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von Mark_G » Sonntag 16. Juli 2017, 16:17

TRAIN TO BUSAN

Note 3+ = 6,5/10

Echt professionell gemacht und unterhaltsam...
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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von student a.d. » Mittwoch 19. Juli 2017, 19:43

FÜR IMMER LIEBE 9/10

Kein hochgeistiger Film, aber sehr herzlich und etwas für die Seele. Tatum und McAdams harmonieren einfach wunderbar.
BEST OF 2017: LA LA LAND, MANCHESTER BY THE SEA, DIE SCHÖNE UND DAS BIEST, LOVING, DIE TASCHENDIEBIN + BOSTON. WORST OF 2017: DIE HÜTTE, VICTORIA - MÄNNER UND ANDERE MISSGESCHICKE, DIE IRRE HELDENTOUR DES BILLY LYNN, LIVE BY NIGHT, FIST FIGHT + JACKIE.

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von Agent K » Samstag 22. Juli 2017, 08:21

Vaiana

Moana ist süß, Maui ist knuffig, und selbst der obligatorische Sidekick bzw. sprichwörtliche Running Gag ist für einige Lacher gut. Eine phantasievolle Geschichte, bei der die Mischung aus ruhigen und lustigen Szenen passt, und sogar die Songs hatten bis zum Abspann dann Ansätze eines Ohrwurms. Ich bleibe dabei: Disney ist derzeit besser und kreativer als Pixar...

8/10

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von student a.d. » Sonntag 23. Juli 2017, 23:29

DER MONDMANN 10/10

Jim Careys beste Performance ever.


DJANGO UNCHAINED 7,5/10

Gut, aber lange nicht mehr so gut wie beim ersten Mal.


DAS VERLORENE WOCHENENDE 10/10

Schonunglos und herausragend. Sollte man gesehen haben.
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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von kinofan43 » Donnerstag 27. Juli 2017, 09:14

Agent K hat geschrieben:Vaiana

Moana ist süß, Maui ist knuffig, und selbst der obligatorische Sidekick bzw. sprichwörtliche Running Gag ist für einige Lacher gut. Eine phantasievolle Geschichte, bei der die Mischung aus ruhigen und lustigen Szenen passt, und sogar die Songs hatten bis zum Abspann dann Ansätze eines Ohrwurms. Ich bleibe dabei: Disney ist derzeit besser und kreativer als Pixar...

8/10
Ich gebe ja zu, das Vaiana ein ganz netter Film ist. Aber wo siehst du da, das Disney besser und kreativer ist als Pixar? Für mich haben sie bei Vaiana lediglich die Frozenstory in die Südsee verfrachtet und ein klein wenig variiert. Also da war Pixar bei Alles Steht Kopf deutlich kreativer.

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von kinofan43 » Donnerstag 27. Juli 2017, 09:19

Elle
Paul Verhoeven war einst ein absoluter Top Regisseur in Hollywood. Seine größten Erfolge war Robocop 1, Die Totale Erinnerung und Basic Instinct. Auch Starship Troopers war zumindest noch ein Achtungserfolg. Dann kam allerdings sein Stripteaseepos Showgirls und seine Hollywoodkarriere war zu Ende. Jetzt liefert er mit Elle schon sehr starken Tobak ab. Dort geht es um eine Frau, die von einem Einbrecher vergewaltigt wird. Sie ruft aber nicht die Polizei an, weil sie von der Polizei genug hat, denn in jungen Jahren, hatte sie sehr oft mit der Polizei zu tun, weil ihr Vater sich als Serienmörder entpuppt hat. Sie hat ein schwieriges Verhältnis zu ihrem Sohn und ihrer Schwiegertochter in spe, ein Verhältnis mit dem Mann ihrer besten Freundin, und dann fängt sie doch tatsächlich noch was mit ihrem Vergewaltiger an. Nur ob das gut geht?

Echt starker Tobak was Verhoeven mit Elle abliefert und Isabelle Huppert spielt sehr gut. Grandios und ohne Klischees.

Meine Bewertung: 8/10

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von student a.d. » Donnerstag 27. Juli 2017, 22:00

OSTWIND 8/10
OSTWIND 2 7,5/10


Da ja jetzt der dritte Teil startet, wurden die ersten beiden noch einmal gesichtet. Noch immer sehr angenehm zu schauen.

Wunderbare Kamera, Musik und Stimmung. Alles wunderbar lockerleich und die Hauptdarstellerin ist supersympathisch, wenngleich sie nicht so richtig toll Schauspielern kann. Bin mal gespannt, wie der dritte nun abschneidet.
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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von kinofan43 » Freitag 28. Juli 2017, 05:55

Die Schöne und das Biest (Realfilm)

Warum macht man von einem perfekten Animationsfilm wie Die Schöne und das Biest eine Realfilmversion? Ist das nötig? Nach dem Film kann man sagen, ja, auf jedenfall. Der Film schwelgt nur so dahin, was Ausstattung, Kostüme, Maske und Effekten angeht. Die Story ist natürlich die gleiche, hier und da, hat man den Hintergrund von Belle und dem Biest näher beleuchtet, die Geschichte etwas erweitert und Songs etwas abgeändert oder gar neue Songs für den Film produziert. Le Fou z. Bsp hat man menschlicher gestaltet, er darf eine Entwicklung durchmachen. Ein großartiges Stück Kino mit hochkarätiger Besetzung.

Meine Bewertung: 9,5/10

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von kinofan43 » Sonntag 30. Juli 2017, 07:52

Die Hölle: Inferno

Dieser Film ist in vielerlei Hinsicht ungewöhnlich. Zum einen ist es eine deutsch-österreichische Koproduktion und zweitens ist der Film mal keine Komödie, sondern ein spannender und zum Teil sehr brutaler Thriller. Stefan Ruzowitzki hat den Film inszeniert. Und das ziemlich gut.

Es geht um die junge Austrotürkin Özce, die als Taxifahrerin in Wien arbeitet und als Hobby Thaiboxen betreibt. Eines Tages wird in ihrem Haus, ein furchtbarer Mord verübt. Den Täter sieht sie und der Täter sie auch. Die Polizei glaubt zu erst nicht an eine Gefahr für Özce, bis der ihre Schwester ermordet, weil er denkt, sie sei Özce. Der Hauptkommissar versucht Özce daraufhin zu beschützen, doch der Täter ist ihr schon auf den Spur.

Der Film ist durchaus spannend. Vor allem die Szene im Taxi ist sehr gelungen. Sehr gut.


Meine Bewertung:7,5/10

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von student a.d. » Sonntag 30. Juli 2017, 23:39

DER HUNDERTEINJÄHRIGE 8/10

Hat mit deutlich besser gefallen, als der erste Teil. Der Humor war besser und die Geschichte war stärker in der Gegenwart angesiedelt, als in der Vergangenheit. Dies hat dem Film merklich gut getan.
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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von student a.d. » Mittwoch 2. August 2017, 08:15

LOLA RENNT 8,5/10

AUSTIN POWERS 2 7/10
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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von scholley007 » Mittwoch 2. August 2017, 15:46

Flucht ins 23. Jahrhundert / Logans's Run 7,5/10

Alter SF-Streifen mit Michael York über eine hermetisch abgeschottet lebende Gesellschaft in der ewige Glückseeligkeit herrscht. Bis auf den Pferdefuss, dass jeder hier nur 30 Hahre alt werden darf...
Die SFX sind doch seit der Jugend des Röhrenfernsehers schwer gealtert (das Ding war in den Achtzigern ein Wiederholungsrenner bei den Öffentlich-Rechtlichen) Ansonsten aber noch schwer unterhaltsam. Wäre im Zeitgeist des herrschenden Jugendwahns ein Remake wert.

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von Mark_G » Mittwoch 2. August 2017, 15:48

scholley007 hat geschrieben:Wäre im Zeitgeist des herrschenden Jugendwahns ein Remake wert.
Ein Remake ist immer wieder mal in Planung...
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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von Agent K » Mittwoch 2. August 2017, 19:49

Mark_G hat geschrieben:Ein Remake ist immer wieder mal in Planung...
Hieß das Remake nicht DIE INSEL (2005)? :)

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von scholley007 » Mittwoch 2. August 2017, 20:30

@Agent: hatte ich in meiner Rezi auf "MG" erwähnt - aber wenn, dann hat sich Bay´s "Die Insel" bestenfalls die Ausgangssituation (isolierte Gesellschaftsform in ewiger Glückseligkeit mit Losverfahren) draus geborgt und zu etwas eigenständigem entwickelt. Ist nichts desto weniger weiterhin mein Lieblings-"Bay" (neben "Pain and Gain")

Und bei der Suche nach Kinoaushangfotos (Plakat ist längst in der Sammlung) bin ich auf eine 14-teilige TV-Serie gestoßen, die ein Jahr nach dem Kinofilm (1976) im US-TV gelaufen ist - und aufgrund des mäßigen Budgets das Finale aufgrund zu niedriger Einschaltquoten nie erreichen durfte.....

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von kinofan43 » Donnerstag 3. August 2017, 15:33

Bei mir war mal wieder Filmtage.

[/Kong: Skull Island]

Meine Wertung: 7/10


[/Life]

Die Trailer sahen aus, als ob jemand bei Alien aber mal ganz genau hingesehen hätte. Daniel Espinosa hat aber nicht nur bei Alien abgeschaut, sondern auch bei Gravity. Wie ich dazu komme? Zum einen spielt die Story auf der ISS. Der Weltraum wird weitgehend realistisch dargestellt. Obwohl das Prinzip Alien doch sehr ähnelt, ist der Film doch recht unterhaltsam und wartet am Ende mit einer bösen Überraschung auf. Die Dartstellerriege ist wirklich prominent. Solide.

Meine Bewertung:7/10


Ghost in The Shell

Für mich war das eher eine enttäuschende Realverfilmung des Mangacomics. Die Effekte und die Ausstattung sind erste Sahne, aber wirklich Spannung will nicht aufkommen. Schade drum.

Meine Bewertung:4/10


Fences

Der Film war für 4 Oscars nominiert und das mit Recht. Denzel Washington führte bei diesem Film Regie und spielt die Hauptrolle. Der Film basiert auf einem Theaterstück. Und das merkt man daran, das die Handlung sich fast nur im Haus oder im Garten abspielt. Der Film bezieht seine Spannung und seine Dramatik mit den Dialogduellen, die sich hauptsächlich zwischen dem Familienoberhaupt Rory und seiner Familie abspielen. Das ist ganz großes Schauspielerkino, mit den großartigen Denzel Washington und Viola Davis in den Hauptrollen. Großartig.

Meine Bewertung:8,5/10


Hell or High Water

Dieser Film war auch für 4 Oscars nominiert und wird ebenfalls von großartigen Schauspielern getragen. Es geht in diesem Film um 2 Brüder, die Banken ausrauben, damit sie die Schulden ihrer Mutter bezahlen können. Gejagt werden sie von 2 Ranger, einer gespielt von Jeff Bridges. Der Film ist zwar eher ruhig und hat nur wenige Actionszenen, die sind dafür intensiver. Toll.

Meine Bewertung:8/10

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von scholley007 » Dienstag 8. August 2017, 10:21

The Lookout 6/10

Solider Polizeithriller aus Frankreich mit Daniel Auteuil und Matthieu Kassowitz. Verabschiedet sich im Mittelteil von der ursprünglichen Storyline - was den Fokus etwas zu stark verschiebt (und mir nicht gänzlich schmeckte) dadurch aber zum Finale hin "full circle" gerät. Für einen DVD Abend geht der in Ordnung...


Remember 9/10

Christopher Plummer als knapp Neunzigjähriger mit Demenztendenzen auf der Suche nach einem ebenso alten Naziverbrecher. Die Reise die er unternimmt, wird ihn mit sich selbst auf eine Weise konfrontieren, die er so nie für möglich gehalten hätte. Von Regisseur Atom Egoyan (Wahre Lügen/Das süsse Jenseits/Exotica) so ruhig wie eindringlich inszeniert. Mit dabei: Martin Landau, Jürgen Prochnow und Bruno Ganz. Eine echte Empfehlung!


Boule und Bill 4/10

Streckenweise sympathische Umsetzung des legendären Comics, der hierzulande in "Fix und Foxi" unter dem Titel "Schnief und Schnuff" erschien. Die Freundschaft zwischen einem Zehnjährigen und seinem Cockerspaniel. Digital erstehen hier die Siebziger in entsprechendem Glanz. Doch die Freundschaft zwischen Junge und Hund gerät streckenweise unter die Räder des Drehbuchs, das den inneren Kampf von Papa, der seine Familie wegen seines Jobs nach Paris nimmt, leider zu sehr ins Zentrum der Geschichte rückt. Wo alle binnen kurzer Zeit sehr sehr unglücklich werden..... Wirklich witzig sind hier drin nur wirklich wenige Momente. Und wenn dann auch eher für die ganz ganz Kleinen. Letztendlich liegt das Scheitern des Films wohl auch daran, dass die Funnys immer "One Pager" gewesen sind. Und aus einseitigen Geschichten, die im letzten Bild auf eine Pointe abzielen eine ganze durchgängige Story zu entwickeln, ist schon mehr als einmal gescheitert. So auch hier.
Nicht ganz so schlimm, wie der 2009er "Lucky Luke" mit Jean Dujardin oder das "Marsupilami". Die beide - genau wie "Boule und Bill" - in Frankreich ob ihrer Comichistorie am BO solide bis gewaltig abräumten, der Verleih hierzulande aber null Chancen dafür sah. Kann ich hier genauso nachvollziehen. Derzeit liegt der bei "Saturn" für 1,50 Euro rum - für Interessierte also als "günstiges Zugreifen" zu verstehen. Die 10 Euro für das "Marsupilami" ärgern mich noch heute....

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von scholley007 » Dienstag 15. August 2017, 22:00

Hacksaw Ridge 9/10

Eine gewaltige Ehrerbietung vor der wahren Leistung des Desmond Doss, der als Verweigerer der Waffe dennoch in den Krieg zog und als Sanitäter in vorderer Reihe bei einer der übelsten Schlachten des zweiten Weltkrieges seinen Mann stand.
Von Regisseur Mel Gibson als - zum Ende hin (also während der letzten 10 Minuten) mit einer gefühlten Dosis Pathos zu viel - als emotional erschütterndes Werk wider dem "Wahnsinn Krieg" gereicht.
Ex-"Amazing Spider-Man" Andrew Garfield hab ich bislang noch nie so gut erlebt. Und Hugo Weaving in einer kleinen - aber dennoch überaus einnehmenden Rolle - als Vater von Garfields Charakter hinterlässt auch einen gewaltigen Eindruck.
Hat mich noch eine Schippe besser für sich eingenommen, als der vielgepriesene und wirklich gute "Dunkirk".


Um Kopf und Kragen - Hooper 7,5/10

Leicht bittersüß serviertes Loblied auf die Zunft der Stuntmen in Hollywood. Angestimmt im Jahr 1978. Von Regisseur/Stuntman Hal Needham (dessen beide "ausgekochtes Schlitzohr"-Filme und die beiden "Highway ist die Hölle los"-Streifen hierzulande ein ähnliches Unterhaltungskulturgut darstellen, wie die Bud Spencer-/Terence Hill-Filme).
Mit Burt Reynolds als "Hooper", DEM Stuntman der Branche, der aber merkt, dass seine Zeit abgelaufen ist.
Doch ein Stunt für eine Megamillionendollarproduktion soll ihm einen fetten Scheck und darüber hinaus "Unsterblichkeit" in seiner Zunft einbringen. Doch seine langjährige Freundin (Sally Field - die auch zweimal mit Reynolds für das "Schlitzohr" zur Verfügung stand) ist darüber nicht wirklich erbaut. Und ein junger Stuntman und Fan Hoopers (Jan Michael Vincent - einer ganzen Generation hauptsächlich als Pilot von "Airwolf" später bekannt gewesen) bastelt auch schon an dem Moment, der ihn Hoopers Platz in dieser Profession einnehmen lassen wird....
Ist hierzulande nie "was großes" gewesen, sprich: kennt kaum jemand.
Was der tonalen Schwankung des Werkes geschuldet ist - da herrscht zwischen himmelhoch jauchzender Albernheit zwischenzeitlich auch mal sinnierende Melancholie. Und sowas mochte der in erster Linie auf Albernheiten und Zoten hoffende Kinogänger wohl nicht.
Schon schade - wirkt wie der "große unbekannte Bruder" von Colt Seavers.
Und die letzten 12 Minuten sind bezüglich des Budgets, das da verfeuert wurde auch heute noch mehr als ansehnlich.

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von student a.d. » Donnerstag 17. August 2017, 23:07

50 ERSTE DATES 7,5/10


AGENT NULL NULL NIX 10/10

Ich liebe diesen Film!
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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von kinofan43 » Samstag 19. August 2017, 14:37

Fast and Furious 8

Irgendwie ist bei diesem Film so wie bei jedem Film dieser Reihe. Es gibt Frauen mit ordentlich gut aussehenden Heck, starke Männer, die größere Brüste als die Frauen haben, ganz viel Testosteron und ordentlich Action. Ach nee, die Produzenten haben sich wohl gedacht, das sie sich was neues Ausdenken, wenn sie die lebende Inkarnation von Meister Proper (Vin Diesel) plötzlich gegen seine eigene Truppe antreten lassen. Dumm nur ist, das sie nicht die Eier hatten das durchzuziehen, und so dichten sie Toretto noch ein Baby an, weil er von Cypher ja gezwungen wurde, sich gegen seine "Familie" zu richten. Dann stellt sich Jason Statham, der Bösewicht vom letzten Teil, dann doch als Freund heraus. Wie bitte? Der, der Han abgemurkst hat? Naja, das ist alles solide und recht unterhaltsam, mehr aber nicht. Teil 9 wird nicht lange auf sich warten lassen.

Meine Bewertung: 7/10

Moonlight

Dieser Film hat also La La Land bei der Oscarverleihung in der Kategorie bester Film geschlagen. Warum eigentlich? Okay, der Film ist jetzt nicht schlecht, aber wirklich oscarreif ist der Film für mich nicht. Es wird die Geschichte des kleinen Cyron erzählt, der wirklich in einer üblen Gegend aufwächst. Seine Mutter ist Cracksüchtig. Ausgerechnet ein Dealer findet ihn irgendwann in einer Crackhöhle und freundet sich mit ihm an. Der bringt ihn zur seiner Freundin Theresa, die von nun an immer für ihn da ist. Als er zum Teenager herangewachsen ist, hat er mit dem Mitschüler Kevin das erste sexuelle Erlebnis. Doch lange glücklich wird er nicht. Denn er wird von Mitschülern gemobbt und eines Tages hilft Kevin den Feinden von Cyron ihn zu vermöbeln. Cyron rächt sich und verletzt den Anführer der Mobber schwer. Dafür wird er verknackt. Jahre später ist Cyron selbst zum Drogendealer geworden. Da ruft ihn plötzlich sein alter Freund Kevin an und lädt ihn nach Miami an. Wird Cyron sich an Kevin rächen?

Der Film besticht durch gute Darsteller. Der Film erzählt in drei Teilen das Leben von Cyron bis zum Erwachsenwerden. Dabei ist der dritte Abschnitt der schwächste. Der Film hat zu dem kein richtiges Ende. Im gesamten Film passiert auch nicht wirklich viel. So das selbst auch die 107 Min mit unter ziemlich lang werden können. Obwohl der Film kein Totalausfall ist, hat er den Oscar trotzdem nicht verdient. Er ist nur solide.

Meine Bewertung:6/10

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von kinofan43 » Montag 21. August 2017, 16:07

Die Hütte: Wochenende mit Gott

Also ich mag ja durchaus gefühlvolle oder etwas anspruchsvolle Filme. Aber dieser Film ist einfach nur unerträglicher Kitsch, bei der man die Vermutung haben könnte, das ein religiöser Fanatiker hier seine kruden Ansichten verfilmen wollte. Was die teilweise durchaus prominente Darstellerriege in diesem Mist zu suchen hat, ist mir ein Rätsel. Der Regisseur legt seine Darstellern fast schon unerträgliche Plattitüden und hausfrauenpsychologische Phrasen in den Mund, das man am liebsten die Blu-Ray aus dem Fenster werfen möchte. Schade für 2 Stunden vertane Lebenszeit. Erleuchtet wurde ich nicht, sondern nur unendlich gelangweilt.

Meine Bewertung:0/10

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