Oscar Regeln

Lola, Bär, Palme oder Löwe...
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Oscar Regeln

Beitrag von Mark_G » Mittwoch 8. August 2018, 21:34

Die Akademie hat drei idiotische Neuregelungen beschlossen:

1) Die Oscars sollen noch früher kommen (9. Februar 2020)

2) Die "unwichtigen" Oscars sollen während der Werbepausen vergeben werden und die aufgezeichneten Gewinner dann später in der Sendung nachgeholt werden

3) Es soll eine neue Kategorie geben: bester populärer Film (wahrscheinlich nach Box Office)

Idiotie hoch drei - was meint Ihr?
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Re: Oscar Regeln

Beitrag von student a.d. » Mittwoch 8. August 2018, 22:55

1) Ist meiner Meinung nach Geschmackssache. Finde den aktuellen Termin zwar sympathischer - aber weshalb sollte der neue Termin Idiotie sein?

2) Das ist wirklich richtig beknackt. Hier geht es ja einfach nur darum die Sendezeit zu kürzen und ich finde es Mist vermeintlich unwichtigere Kategorien noch weiter herabzwürdigen. Außerdem wie stellen die sich das Nachholen denn konkret vor? Da würde es doch auch nur zu Stauungen. Am Ende fliegen die Kategorien womöglich noch ganz aus den Oscars raus. So wie der Ehrenoscar.

3) bester populärer Film - die Kategorie würde für mich nur dann Sinn ergeben, wenn es kein ablesbarer Preis nach BoxOffice wäre (denn wo bliebe sonst die Überraschung) sondern ein international im Internet gewählter Publikumspreis.
Zuletzt geändert von student a.d. am Mittwoch 8. August 2018, 23:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Oscar Regeln

Beitrag von RotheFarmer » Mittwoch 8. August 2018, 22:59

Die drei Punkte einzeln betrachtet.

1) Ich finde eine frühere Veranstaltung gut, das würde den Abstand zu den Golden Globes dann auf 2 Wochen reduzieren.

2) Sollte das so kommen wäre das eine absolute Frechheit und No-Go der Akademie.

3) Grundsätzlich wäre ich für neue Kategorien, ob diese wirklich einen Mehrwert hat wage ich zu bezweifeln.(Vielleicht denke ich in zwei Jahren anders und diese Kategorie ist eine gute Idee)

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Re: Oscar Regeln

Beitrag von Lativ » Mittwoch 8. August 2018, 23:21

1. Gut, das Zeitfenster wird einmalig kürzer, man ist näher am Superbowl dran. Noch das kleinste Problem. Allerdings was bringt das für einen ENTSCHEIDENDEN Vorteil ?
1967 fanden die Oscars einen Monat später als heute am 10 April. statt, also nicht die erste Terminänderung.

2. Beknackt !
Auch diese kleinen Kategorien haben ihre Daseinsberechtigung, die Menschen dahinter haben hart gearbeitet und verdienen es genauso das ihre Werke ausreichend beworben werden und Aufmerksamkeit erhalten.

Das ist nicht die Lösung !

Persönlich brauch ich nicht den Live Gesang zu jedem Nominierten Song, da spart man auch schon 12 min. wenn man statt 3 min. wie früher ein Einspielfilmchen das mit den jeweiligen Song unterlegt ist einspielt und welches 30 sek. geht. Dann natürlich deutlichhhh weniger Werbung wodurch auch schon min. ne halbe Std. gewonnen werden kann. Kategorien wie 'Bester Tonschnitt' braucht es auch nicht unbedingt.
Davon unabhängig kein Disney Abo mehr 'Bester Animierter Film' und die Konkurrenz wird als Beiwerk Nominiert. Dieser Patriotismus muss weg, auch Werke aus dem Ausland haben gewürdigt zu werden denn Qualität bringen sie ja mit sonst würden sie ja nicht Nominiert werden. Spireted Away war glaub ich de letzte und das ist 15 Jahre her. Verleihen aufgrund von Qualität und nicht um den Heimischen Markr zu stärken !

3. Früher sprich bis 2003 'Herr der Ringe' waren die Oscars recht ausgeglichen, mal haben Filme aus dem Arthousebereich mal Mainstreamtaugliche Filme gewonnen. Abenteuer, Fantasy, Historienfilm, großen Epen sprich Gladiator, Braveheart, Der mit dem Wolf Tanzt und heute nur noch Komödien und Dramen ....L.A. Crash, Hurt Locker, The Artist, Birdman, 12 Years a Slave usw.

Arthouse Academy Awards könnte man sagen.

Eine Splittung hilft nicht sondern verschärft das ganze. Eine Populäre Kategorie wäre vom Wert her gefühlt an zweiter stelle.


Wünschenswert wäre auch eine souveränere Academy, die sich nicht von außen Beeinflussen lässt weil man von außen meint in einem Jahr wären Afroamerikanische Persönlichkeiten in der deutlich Unterzahl. Wenn das so ist, ist es so Punkt !
Ist ja nicht so das es unmöglich wäre das es ein Jahr geben kann wo es auch tatsächlich so ist das nicht in fülle außerordentlichen Leistungen erbracht wurden. Das mit Rassismus zu begründen ist doch Krank, ist doch echt Krank !

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Re: Oscar Regeln

Beitrag von Armand » Donnerstag 9. August 2018, 00:11

zu 1) Das finde ich in Ordnung. Wie weiter oben schon geschrieben, ist der Zeitraum dann einmalig kürzer und dann gibt es wieder Jahresabstand. Da es im Endeffekt darum geht, die besten Filme des Jahres auszuzeichnen, hätte ich auch nichts dagegen, wenn es Ende Januar ist. Vielleicht führt das auch dazu, dass ab August weniger Filme in Deutschland für die Oscarsaison aufgespart werden und dann 20 gute Filme im Jan/Feb auf einmal starten, die kaum jemand alle sehen kann.
zu 2) Da fällt mir irgendwie sofort diese Szene ein:
Ich finde es schon seit Jahren scheiße, dass die Ansprachen zeitlich reguliert und die Gewinner abgewürgt wurden. Zudem geht mir diese strikte Durchtaktung der ganzen schon Show gegen den Strich. Der Oscar war mal ein Branchenaward, bei dem die Academy, also mehr oder weniger alle Filmschaffenden sich gegenseitig Respekt erwiesen und die besten Titel gekrönt haben. Die Kamera lief quasi nur mit. Leider ist die Verleihung aber immer mehr zu einer Werbe- und damit Quotenveranstaltung verkommen. Der rote Teppich (damit meine ich auch alles drum herum), auf dem die Botoxfrauen und zunehmend auch Männer, ihre operierten Körper in irgendwelche "Designer"-klamotten stopfen und gleichzeitig für die neue Faltencreme werben ist einfach nur noch furchtbar. Dieser Teil nimmt immer mehr Raum ein und das wird mit einer Verkürzung der eigentlichen Verleihung noch weiter zunehmen. Zudem finde ich es würde- und respektlos die anderen Kategorien abzuwerten. Jetzt geht es nicht nur auf dem roten Teppich, sondern auch auf der Verleihung nur noch um Visagen, die der Schauspieler, Regie und Produzenten und evtl. Drehbuch. Alle anderen scheinen unwichtig zu sein. Ich könnte kotzen. Es ist schon schlimm genug, dass es inzwischen einen Tag vorher die extra Veranstaltung für die technischen Disziplinen gibt.
Zu 3) Ich halte das zwar generell für unnötig, aber im Endeffekt ist es mir relativ wumpe. Sollen sich die Communities halt im Vorfeld ihre Twitterschlachten liefern. Das wird im Endeffekt dafür sorgen, dass ein paar mehr jüngere Zuschauer mit dabei sind um zu sehen, ob ihr Projekt erfolgreich war. Das gibt es inzwischen bei fast allen Awards.

PS: In den letzten Jahren waren die Verleihungen der kleinen Preise oftmals die Höhepunkte. Zumindest emotional, da hat man noch echte Emotionen und richtige Freude gesehen. Bei den Hauptpreisen, also den ganzen Medienprofis und Red Carpet People, gab es nur noch einstudierte und auswendig gelernte Reden der Sorte "ich danke allen die mir jemals über den Weg gelaufen sind". *würg*

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Re: Oscar Regeln

Beitrag von Mark_G » Donnerstag 9. August 2018, 10:00

Wenn die Akademie die TV-Quoten verbessern will, dann sollte sie meiner Meinung nach ein paar Razzies Kategorien übernehmen und den schlechtesten Film des Jahres und die schlechtesten Schauspieler des Jahres küren - das gäbe bestimmt Quoten...

Außerdem würde ich in der Oscar-Nacht die Abstimmungsergebnisse mitteilen, das dürfte auch zu mehr Drama und Spannung führen (z.B. "Oje, Michelle Williams hat den Oscar nur um eine Stimme verpasst")
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Re: Oscar Regeln

Beitrag von Mark_G » Donnerstag 9. August 2018, 11:53

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Re: Oscar Regeln

Beitrag von Agent K » Donnerstag 9. August 2018, 14:49

#3 ist ja quasi ein Eingeständnis dafür, dass die Entscheidungen der Academy vermehrt als "unpopulär" wahrgenommen wurden. Wenn "populär" ein Preis nach Box Office sein soll, dann kann man dessen Vergabe auch gleich in die Werbepause verlegen, denn der steht ja auch ohne Academy (oft Monate vorher) schon fest. Da reicht ein Link zu Mojo...
Kann der "beste populäre" Film dann auch gleichzeitig der "beste Film" oder "beste Animationsfilm" oder "beste fremdsprachige Film"werden?

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Re: Oscar Regeln

Beitrag von kinofan43 » Donnerstag 9. August 2018, 20:36

Ich finde die neue Kategorie gut. Wenn man höhere Einschaltquoten will, dann kann man nicht nur Filme nominieren, die keiner gesehen hat. Das war ja in den letzten Jahren leider der Fall. Die Quittung bekam man mit den Einschaltquoten. Wenn die Akademie, die Filme, die das breite Publikum mag, einfach ignoriert, dann schauen die Leute auch nicht mehr. So einfach ist das. Außerdem sollte man mal zumindest darüber nachdenken, die Anzahl der Werbeunterbrechungen zu senken. Ich hatte das Gefühl, das die Werbung von der Show unterbrochen wurde und nicht umgekehrt. Und dann sollte man darüber nachdenken, das das Voting der Filmfans zu 50 % in die Entscheidung mit eingeht, welcher Film als bester Film des Jahres ausgezeichnet wird. Oder generell die Hauptkategorien für ein Voting der Filmfans öffnen. Damit würde man die Filmfans auf der ganzen Welt miteinbeziehen. Dürfte in Zeiten von Internet kein Problem mehr sein.

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Re: Oscar Regeln

Beitrag von Invincible1958 » Freitag 10. August 2018, 00:07

1) Ein früherer Termin ist durchaus zu begrüßen. Aber Sinn in Bezug auf Spannung macht er nur, wenn die Oscars an den Beginn der Award-Season, also z.B auf Anfang Dezember vorgezogen werden. Denn dann gäbe es nicht die ganzen anderen Preise im Vorfeld, an denen man bereits die Gewinner ablesen kann.

2) Bin ich absolut dagegen. Warum schaue ich die Oscars? Eben nicht, um zu sehen, dass die gleiche Schauspielerin, die bereits die ganze Saison über alle Preise gewonnen hat, auch den Oscar gewinnt. Sondern weil bei den Oscars Filmschaffende ausgezeichnet werden, die bei anderen Preisverleihungen nicht die Bühne erhalten, die sie verdienen. Wenn man diese Preise nun am Ende der Show als Zusammenfassung zeigen will, dann habe ich kaum noch Gründe mir die Verleihung anzusehen.

3) Genauso lächerlich wie Punkt 2. Auf Spiegel Online wurde korrekt gefragt, ob dafür nur die US-Einspielergebnisse herangezogen werden oder die weltweiten? Konkret: sollte ein chinesischer Film, der in den USA nur 0,5 Mio Dollar eingespielt hat, aber im Rest der Welt 900 Mio, nominiert werden oder ausgeschlossen werden? Und der zweite Haken: hat ein Sommerblockbuster, der seine €400 Mio in den USA von Mai bis September eingespielt hat, dann mehr Chancen als ein Blockbuster, der zu Weihnachten startet und bis zum Jahreswechsel nur €100 seiner €400 Mio eingespielt hat? Oder wird die Zeitspanne zur Erfassung der "populären Filme" dann anders berechnet? Oder geht es womöglich gar nicht ums BoxOffice, sondern z.B. um digitale Interaktionen auf den Social Media Kanälen des jeweiligen Films? Fragen über Fragen. So eine Kategorie kann man nur als Publikumsabstimmung machen. Und sowas gehört nicht zu den Oscars.
Und wenn man es so wie beim ECHO macht (Box-Office-King des Jahres gewinnt Oscar), dann kann es auch schnell passieren, dass man einem Film, der vielleicht große Teile der Gesellschaft vor den Kopf stößt oder populistisch ist, auszeichnen MUSS, weil die Regeln es so wollen.

Generell könnten die Academy-Mitglieder auch einfach die populären Filme nominieren, wenn sie diese für so preiswürdig halten. Da braucht man keine neue Kategorie. Leider sind die populären Filme im Sinne der Filmkunst meist nicht innovativ oder auch thematisch nicht so aktuell wie viele "kleinere" Filme.

Also: Punkt 1. Gerne. Wird keine Quotensteigerung und keine Spannung bringen, aber auch nicht schaden.
Punkt 2 und 3: bitte nicht.

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Re: Oscar Regeln

Beitrag von Agent K » Freitag 10. August 2018, 09:20

Invincible1958 hat geschrieben:
Freitag 10. August 2018, 00:07
...Denn dann gäbe es nicht die ganzen anderen Preise im Vorfeld, an denen man bereits die Gewinner ablesen kann...
Wäre keine Überraschung, wenn die nun auch einfach vorverlegt werden...

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Re: Oscar Regeln

Beitrag von Invincible1958 » Freitag 10. August 2018, 16:31

Agent K hat geschrieben:
Freitag 10. August 2018, 09:20
Invincible1958 hat geschrieben:
Freitag 10. August 2018, 00:07
...Denn dann gäbe es nicht die ganzen anderen Preise im Vorfeld, an denen man bereits die Gewinner ablesen kann...
Wäre keine Überraschung, wenn die nun auch einfach vorverlegt werden...
Zumindest die BAFTA-Verleihung in London würde nach jetzigem Stand ab 2020 wohl NACH den Oscars stattfinden,
WENN sie nicht verschoben wird.
(Hat die LOLAs aber auch nie interessiert, dass sie unbemerkt von der Öffentlichkeit außerhalb der eigentlichen Award-Season fast im Nachprogramm versendet werden).

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Re: Oscar Regeln

Beitrag von Taipan » Samstag 11. August 2018, 08:17

1) Könnte mMn dem BO der Oscar Filme sogar eher helfen als schaden. Der März hat sich in den letzten Jahren zu einem echten Blockbuster Monat entwickelt. Zieht man die Oscars jetzt auf Anfang Februar, haben die Gewinner mehr Zeit zum atmen.
Die Verlierer zwar nicht, aber .... nun ja... sie sind ja auch Verlierer.

2) Ich würde eher einige Kategorien in die anderen Verleihungen abkommandieren.

Ich bin seit längerem der Ansicht, dass es keine drei verschiedene Kurzfilm Preise in der Hauptverleihung geben muss. Hier reicht einer (in dem sowohl Doku als auch Animation und "normal" berechtigt sind) und die anderen kann man ebenso gut bei den Students Awards vergeben.
Tonschnitt finde ich ebenfalls überflüssig als Zuschauer. Sicherlich gibt es für die dort Beschäftigten einen Unterschied in den Tonkategorien, aber für mich ist Ton gleich Ton. Tonschnitt darf also gerne zu den technischen Awards wandern.
Zwei Drehbuchpreise muss es mMn ebenfalls nicht geben. Schon klar soweit, dass es schwieriger ist etwas komplett eigenständiges zu erschaffen als auf bestehendes Material zurückzugreifen. Aber zum einen sind die Drehbücher von der Pate und HdR nicht weniger wertvoll als Originalmaterial und zum anderen -wenn wir mal ehrlich sind- wird die Kategorie Originaldrehbuch immer schwerer zu besetzen, da es einfach nicht unendlich Geschichten gibt.
Abschließend würde ich sogar den (wahrscheinlich einen großen Aufschreiverursachenden) Vorschlag machen, die Trennung von Mann und Frau bei den Schauspielern aufzuheben. Ist für mich ein Relikt aus altem Hollywood und es braucht in der Kunst -im Gegensatz zum Sport zB- auch keine Aufteilung nach Geschlechtern, da niemand im Nachteil ist. Sieht man am besten daran, dass es die Unterteilung in keiner anderen Kategorie gibt.

3) Finde ich grundsätzlich nicht so gut, aber das ging mir bei der Einführung des Animationsoscars auch schon so und spielt für mich in der gleichen Liga. Also.. Warum nicht?
Allerdings finde ich die Kategorie etwas unglücklich, da zu recht bereits diskutiert wird, welche Kriterien zugrunde gelegt werden sollten.
Warum dann nicht lieber die neue Kategorie "Bestes Sequel"?

Ich würde mir als neue Kategorien jedoch eher "Beste Choreografie" und "Beste Stunts" wünschen. Diese würden dem Populärfilm ebenso mehr Aufmerksamkeit (und damit bessere Einschaltquoten der Show) verschaffen, gleichzeitig jedoch weitere explizite Leistungen von Filmschaffenden würdigen.

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Re: Oscar Regeln

Beitrag von Agent K » Samstag 11. August 2018, 16:05

Invincible1958 hat geschrieben:
Freitag 10. August 2018, 16:31
Zumindest die BAFTA-Verleihung in London würde nach jetzigem Stand ab 2020 wohl NACH den Oscars stattfinden,
WENN sie nicht verschoben wird.
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Re: Oscar Regeln

Beitrag von MH207 » Dienstag 11. September 2018, 19:52

Mark_G hat geschrieben:
Mittwoch 8. August 2018, 21:34
Die Akademie hat drei idiotische Neuregelungen beschlossen:

3) Es soll eine neue Kategorie geben: bester populärer Film (wahrscheinlich nach Box Office)
Nach dem Twitter-Shitstorm hat es sich die Academy wohl doch wieder anders überlegt: Rolle rückwärts, populärer Film ad acta.
Kinojahr 2018 (13.10.):B.O. 163,50 bei 23 Bes.: BALLON (+),SEARCHING (o),THE NUN (o),MEG (-),MAMMA MIA2 (+),EQ2 (o),M:I6 (+),SICARIO 2 (o),JURASSIC WORLD 2 (o),DP2 (o),SOLO (o),AVENGERS: IW (+),RP1 (o),QUIET PLACE (+),3BOEM (o),BLACK PANTHER (o)

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Re: Oscar Regeln

Beitrag von kinofan43 » Donnerstag 13. September 2018, 06:33

MH207 hat geschrieben:
Dienstag 11. September 2018, 19:52
Mark_G hat geschrieben:
Mittwoch 8. August 2018, 21:34
Die Akademie hat drei idiotische Neuregelungen beschlossen:

3) Es soll eine neue Kategorie geben: bester populärer Film (wahrscheinlich nach Box Office)
Nach dem Twitter-Shitstorm hat es sich die Academy wohl doch wieder anders überlegt: Rolle rückwärts, populärer Film ad acta.
Ich finde da hätte die Akademie ruhig mal die Eier haben können und hätte es durchziehen müssen. Nörgler wirds immer geben. Dann bleiben die Oscars halt ne elitäre Veranstaltung, die nix mit dem Kinoalltag zu tun haben und sie schließen damit diejenigen aus, die seither für die Kinotickets zahlen. Nämlich die Mehrheit der Zuschauer. Dann werden die Quoten halt noch weiter sinken. Bis die Oscars halt obsolet sind.

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Re: Oscar Regeln

Beitrag von Mark_G » Donnerstag 13. September 2018, 10:05

Bin ich völlig anderer Ansicht... Mit dem Populär Award wäre es ein Schritt in Richtung MTV Movie Awards geworden - was wäre der nächste Schritt, ein Award für den besten Screen Kiss?
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Re: Oscar Regeln

Beitrag von Mattis » Donnerstag 13. September 2018, 14:29

Ich sehe das etwas zwiegespalten. Wenn das nun immer so weiter geht, dass alle Entscheidungen erst vom Twitter-Mob abgesegnet werden, bevor sie überhaupt die Chance hatten, ihren Sinn oder Unsinn unter Beweis zu stellen, dann hat bald niemand mehr auch nur den geringsten Funken Selbstbewusstsein übrig.

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Re: Oscar Regeln

Beitrag von Armand » Donnerstag 13. September 2018, 17:32

Ich sehe keinen Sinn in einer Verleihung wie sie Kinofan43 vorschwebt. Die Filme mit den meisten Zuschauern, nochmal dafür auszeichnen, dass sie die meisten Besucher hatten? Sie wurden doch schon belohnt, eben durch Zuschauer, Umsatz und Medaillen a la "goldene Leinwand". Was braucht es da noch eine Extra Verleihung?
Ein Sinn von Awards und Festivals ist es immer auch, dass man damit auf gute und sehenswerte Filme verweisen möchte, die es eben vorher nicht geschafft haben, in den breiten Fokus der Öffentlichkeit zu kommen. Sei es weil sie sich kein Werbebudget leisten können, der Inhalt schwer in Trailern abbildbar ist oder weil sie einfach zum falschen Zeitpunkt gestartet sind (Wetter, massive Konkurrenz, siehe damals E.T. und Blade Runner).
Das was Kinofan43 möchte gibt es bereits, dass nennt sich Kinocharts. Die gibt es sogar als Jahreslisten.

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Re: Oscar Regeln

Beitrag von MH207 » Donnerstag 13. September 2018, 19:21

Ich hätte da eine ganz "verrückte" Idee, was die Sorge/n der Academy betrifft: Mal testweise die Verleihung auf den Samstagabend "vorlegen".

Oder gibt es da rechtliche/vertragliche Hintergründe? Bin so tief in der Materie nicht drin ...
Kinojahr 2018 (13.10.):B.O. 163,50 bei 23 Bes.: BALLON (+),SEARCHING (o),THE NUN (o),MEG (-),MAMMA MIA2 (+),EQ2 (o),M:I6 (+),SICARIO 2 (o),JURASSIC WORLD 2 (o),DP2 (o),SOLO (o),AVENGERS: IW (+),RP1 (o),QUIET PLACE (+),3BOEM (o),BLACK PANTHER (o)

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Re: Oscar Regeln

Beitrag von Mark_G » Donnerstag 13. September 2018, 20:57

Der Samstagabend ist in den USA der Abend mit den niedrigsten Einschaltquoten der Woche, deswegen will man da so ein Highlight auch nicht unterbringen... Jahrzehntelang war aber der Montagabend der Ausrichtungsabend der Oscars...
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Re: Oscar Regeln

Beitrag von kinofan43 » Freitag 14. September 2018, 06:24

Ich finde es schade das die Akademie nicht die Eier hatte, das mit der neuen Kategorie für Blockbuster durchzuziehen. Nörgler gibts doch immer. Treffen jetzt irgendwelche Spinner aus dem Internet die Entscheidungen bei den Oscars? Gut, dann bleiben die Oscar halt eine elitäre Veranstaltungen bei der die nicht beachtet werden, die wirklich für die Kinotickets bezahlen. Nämlich die Zuschauer. Okay, dann muss man sich nicht mehr wundern, wenn die Einschaltquoten in den Keller gehen. Auch das Preise für die technischen Disziplinen in den Werbepausen vergeben, finde ich schlecht. Denn das ist der größte Moment für diejenigen, die in der Filmindustrie doch wichtig sind. Und dann werden sie in die Werbepausen verbannt? Ich hätte da ein total innovatives Konzept damit die Oscarverleihung nicht mehr so lang wird. Vielleicht mal auf mindestens 10 der gefühlt tausend Werbeunterbrechungen verzichten oder die Werbeunterbrechungen deutlich runterfahren. Außerdem hoffe ich das keine Netflixfilme oder generell Filme die für einen Streamingdienst produziert worden sind, nominiert werden. Denn Oscar ist immer noch ein Preis für Kinofilme, nicht für billig produzierte TV-Filme von Netflix, Amazon und Co. Dafür gibts den Emmy

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Re: Oscar Regeln

Beitrag von Lost77 » Freitag 14. September 2018, 07:24

kinofan43 hat geschrieben:
Freitag 14. September 2018, 06:24
Vielleicht mal auf mindestens 10 der gefühlt tausend Werbeunterbrechungen verzichten oder die Werbeunterbrechungen deutlich runterfahren.
Siehe Artikel. Wenn Disney 75 Millionen Dollar pro Jahr für die Übertragungsrechte zahlt, dann können die Werbeunterbrechungen sicher nicht weniger werden.

https://newsv2.orf.at/stories/2168053/2168051/

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