Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Von 1895 bis heute...
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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von Mattis » Dienstag 6. Oktober 2015, 00:16

Prestige - Meister der Magie (2006)


Noch immer ein verdammt guter Film, auch wenn ich Nolan den etwas unfairen Trick für den großen Twist noch nicht ganz verziehen habe. ;)

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von Mattis » Donnerstag 8. Oktober 2015, 00:13

Toy Story (1995)

Man sieht ihm sein Alter so langsam an und auch wenn er noch nicht ganz die Komplexität anderer Pixar-Filme erreicht hat, ist er auch heute noch ein wundervoller Film.

8/10 Punkte = Note 2

scholley007
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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von scholley007 » Sonntag 11. Oktober 2015, 18:17

Abenteuer in Rio 7,5/10

Rasantes Abenteuerfilmchen aus den Sechzigern, das sich - mit einem jungen Belmondo im patentierten "Jump-and-run"-Modus - einen fetten Kniefall vor den "Tim und Struppi"-Werken leistet.
Einst zur Kinder-/Jugendzeit ein sicherer TV-Magnet zur Feiertagszeit, gab´s nun ein Wiedersehen auf Scheibe.
Und der hat - erstaunlich - wenig Moos angesetzt. Bis auf die teilweise holperige Montage, die einem in diesen unserern Zeiten nun extrem auffällt. Doch die manchmal holperige Dramaturgie zugunsten ausufernder Actionsequenzen lässt einen darüber doch angenehm hinweg sehen....

Ach so; @ mattis: Deine Bewertung für "The Prestige" dürfte wohl zwischen 8 und 9 von 10 liegen. Zumindest lässt Dein Satz entsprechende Mutmaßungen zu... ;-)

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von Mattis » Sonntag 11. Oktober 2015, 21:03

Oh, ja, dämlich von mir.

Prestige - Meister der Magie

8/10 Punkte = Note 2



Toy Story 2
(1999)

Die Technik verbessert sich, die Story hält das Niveau. Ein weiterer sehr vergnüglicher Beitrag aus dem Hause Pixar, voller Herz und Liebe zum Detail.

8/10 Punkte = Note 2

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von kinofan43 » Montag 12. Oktober 2015, 18:19

Spy

Bevor Paul Feig zusammen mit seiner "Muse" Melissa McCarthy das Ghostbustersfranchise vergewaltigt, haben sie sich noch das Spionagegenre vorgenommen und eine recht doch amüsante Persiflage auf das Genre gedreht. Allerdings ist es so wie bei allen Filmen von Feig, amüsant aber nicht weltbewegend. Schon grandios wie sich z. Bsp Jason Statham selbst verarscht. Soviel Selbstironie hätte ich ihm gar nicht zugetraut. Aber wie gesagt, der Film ist recht amüsant, aber vom Hocker reißt er einem nicht. Das dürfte schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf Feigs Ghostbusters sein. Nett.

Meine Bewertung:6,5/10


Der Nanny
Schweighöfer wird ja oft den Vorwurf gemacht, das er eigentlich immer den gleichen Film dreht, mit leichten Variationen natürlich. Bei der Nanny ist es allerdings anders. Hier spielt er nun mal keinen sympathischen Verlierer, der auf der Suche nach seiner großen Liebe ist. Sondern einen ziemlichen Schmierlappen, der kurz vor der Realisierung eines großen Bauprojektes steht, dabei aber die bisherigen Mieter aus den Wohnungen rausschmeißen muß. Einer der Mieter, namens Rolf Horst, will sich das aber nicht gefallen lassen und begibt sich wutentbrannt, zum Haus von Kena, als er ihm gerade eine Reinhauen will, wird er von Kena aber freundlich begrüßt, weil der nämlich denkt, er sei die von der Agentur geschickte Nanny für seine Kinder. Denn mit seinen Kindern hat der gute Mann auch so seine Probleme. Denn das sind ganz schöne Früchtchen. Haben die doch noch jede Nanny verschreckt. Rolf Horst nimmt den Job an, er glaubt Kena von seinem Vorhaben sein Viertel abzureißen noch abbringen zu können. Doch der ist ne härtere Nuß als man denkt. Das ganze ist recht witzig und temporeich inszeniert. Langweilig wird's eigentlich nie. Deshalb hatte ich 2 amüsante Stunden. Witzig.

Meine Bewertung: 7/10

Cop Car

3/10 Einfach nur langweilig, nur wegen Kevin Bacon vergebe ich 2 Punkte und der eine Punkt gibt's für die Schießerei am Ende. Ansonsten öde.

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von kinofan43 » Donnerstag 15. Oktober 2015, 17:15

San Andreas

Dwayne Johnson in einem recht amüsanten Katastrofenfilm über eine Erbebenkatastrofe in San Andreas-Graben. Sicherlich so ne Art Katatstrofenfilm ist eigentlich schon längst ausgelutscht. Trotzdem spart sich der Film fast die üblichen Klischees, nur am Ende wirds lächerlich patriotisch, als eine US-Flagge zu sehen ist und sich der Johnson ein "Wir bauen es wieder auf" rausknurrt. Ansonsten ist das solide Actionunterhaltung. Die kläglichen Versuche aus Johnson ein Charakterdarsteller zu machen, kann man wirklich verzeihen, weil der Rest halt flott und ohne Schnörkel inszeniert worden ist. Aber für eine tiefergehende Charakterstudie fehlt Mr. Johnson eindeutig die schauspielerische Qualität, er sollte bei seinen Stärken bleiben. Unterhaltsam, mehr nicht.

Meine Bewertung: 6,5/10

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von Mattis » Donnerstag 15. Oktober 2015, 23:35

Toy Story 3 (2010)

Für mich der beste Beitrag der Reihe, erzähltt vom Erwachsenwerden und vom Loslassen und auch vom weitermachen. Ein schöner Abschluss der Trilogie.

8,5/10 Punkte = Note 2+


American Hustle (2013)

Gut gespielt und insgesamt recht nett, kommt der Film insgesamt mit seiner Geschichte und seine etwas zerstückelten Erzählweise nicht ganz an Silver Linings heran.

6,5/10 Punkte = Note 3+

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von student a.d. » Freitag 16. Oktober 2015, 11:01

Mattis hat geschrieben:Toy Story 3 (2010)

Ein schöner Abschluss der Trilogie.
Schön wärs. Kommt ja noch ein vierter teil. :(
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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von mercy » Freitag 16. Oktober 2015, 11:13

Return to Sender

Ich habe mir die BD nur wegen Rosamund Pike geholt. Sie spielt gut, aber was ist das für ein belangloses Drehbuch? Man bekommt den Eindruck, dass der Film nicht weiß, was er überhaupt sagen will. Das Ende ist dann auch so schnell erzählt, abgehackt und völlig offen.

3/10

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von kinofan43 » Samstag 17. Oktober 2015, 07:07

Kind 44

Der Film spielt in Russland in der Zeit der Stalinära. In dieser Zeit konnte jeder von jedem denunziert werden. Leo Dimidenko ist in der Geheimpolizei und führt eigentlich aus seiner Sicht ein recht gutes Leben. Bis eines Tages der Sohn eines Freundes von ihm ermordet wird. Allerdings widerspricht das Propaganda von Stalin, das es im Paradies keinen Mord gibt. Seine Vorgesetzten stellen den Mord als Zugunfall dar. Leo will das nicht wahrhaben. Aber es kommt noch schlimmer Leos Frau wird denunziert und man erwartet von Leo das er sie verhaftet. Leo widersetzt sich und er wird in die tiefste russische Provinz strafversetzt. Doch dann passiert auch ein Mord an einem Jungen und er ähnelt dem in Moskau. Leo schwört den Mörder zu fangen. Kind 44 ist ein spannender Thriller, der auf einem Bestseller basiert. Die Besetzung ist mit Tom Hardy , Noomi Rapace und Gary Oldman sehr prominent. Der Film ist wirklich spannend inszeniert und auch sehr flott. Ich habe mich die ganzen 137 Minuten nicht einmal gelangweilt. Und das ist doch schon mal was. Spannend.

Meine Bewertung: 7,5/10

Last Knights

Das hätten sich die Macher von 47 Ronin auch nicht gedacht, das irgendwo auf der Welt es jemanden gibt, den ihr Film so gut gefallen hat, das derjenige ein Remake macht. Last Knights erzählt fast die selbe Story von 47 Ronin, man muß halt nur das asiatische Setting und die Effekte abziehen. Immerhin haben die Macher Clive Owen und Morgan Freeman in ne Ritterrüstung gesteckt. In irgendeinem Fantasyland gibt es Ritter, die absolut loyal zu ihrem Herren stehen. Clive Owen spielt einen Ritter, der eines Tages zusammen mit seinem Herren Bartok zum kaiserlichen Hof zitiert wird. Der Minister des Kaisers verlangt von Bartok Schmiergeld. Der weigert sich allerdings, es kommt zum Kampf und Bartok wird vor das kaiserliche Gericht gestellt und zum Tode verurteilt. Sein Besitz wird an die anderen Adligen verteilt. Ausgerechnet Raiden (Clive Owen) muß das Todesurteil an seinem Herren vollstrecken. Er schwört Rache. Aber das ist ein langer Weg voller Opfer. Größtenteils ist der Film ziemlich langweilig und ohne Action. Die kommt erst gegen Ende. Außerdem wurde die Hauptstadt durch ein ziemlich schlechtes CGI erstellt. Das sieht aus als hätte der Lehrling von ILM eine erste Talentprobe abgegeben. Nee, das war nix, trotz Morgan Freeman und Clive Owen. Unnötig.

Meine Bewertung: 3,5/10

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von kinofan43 » Samstag 17. Oktober 2015, 11:23

Jurassic World

Ja, was soll man zu diesem Film noch sagen? Obwohl der Film die Fortsetzung des berühmten Dinofranchises ist, bin ich über den gigantischen weltweiten Erfolg immer noch erstaunt und für mich ist das die Überraschung des Kinojahres. Denn seit dem Original, kannten die Einspielergebnisse der Fortsetzungen nur eine Richtung. Nämlich die nach unten. Besonders schlimm war der dritte Teil. Danach war 13 Jahre erstmal Sendepause. Und ich hatte jetzt nicht das Gefühl, das die Zuschauer die Filmdinos wirklich vermisst hätten. Colin Trevorrow hat zu dem einen typischen Blockbuster gemacht, der natürlich Anleihen zum ersten Teil nimmt. Die Idee mit dem funktionsfähigen Park ist natürlich gut, auch wenn manche Figuren arg flach geraten sind, bleibt es ein unterhaltsamer, spannender Film mit großartigen Effekten. Und mehr kann man von einem Blockbuster kaum erwarten.

Meine Bewertung:8/10

Elser

Oliver Hirschbiegel hat vor 10 Jahren einen großen Erfolg mit seinem Film "Der Untergang". Für mich ist dieser Film ein bedrückendes Meisterwerk, mit einem grandiosen Bruno Ganz als Hitler in der Hauptrolle. Jetzt kehrt er wieder in die NS-Zeit zurück und schildert die Geschichte des fast vergessenen ersten Hitlerattentäter Georg Elser. Er zeigt Elser nach dem er gefasst wurde und schildert sein Leben vor dem Attentat. Die Szenen im Gefängnis haben eine bedrückende Intensität und er geht bei den Folterszenen schon sehr an den Rand, die für die FSK-12 Freigabe noch erträglich ist. Die Darsteller sind wirklich gut. Auf jedenfall ist Elser eine spannende und gut gespielte Geschichtsstunde.

Meine Bewertung: 8/10

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von Mattis » Sonntag 18. Oktober 2015, 00:54

student a.d. hat geschrieben:
Mattis hat geschrieben:Toy Story 3 (2010)

Ein schöner Abschluss der Trilogie.
Schön wärs. Kommt ja noch ein vierter teil. :(
Die Andy-Trilogie ist abgeschlossen, er ist erwachsen geworden, das ist seine Trilogie und die kann auch glücklicherweise durch nichts mehr angetastet werden. Dass Woody und Co weiterhin existieren, das ist klar und das gute an der ganzen Sache, sie können immer weiterziehen, während ihre Kinder von der Leinwand verschwinden müssen.


Ein paar Wertungen:

Get Smart (2008)
Dehr launige Agentenkomödie mit einem sehr charmanten Duo als Lead.

6,5/10 Punkte = Note 3+

A long way down (2014)
Von Kritikern zerrissen, warum auch immer, ist es eine herzliche, dramatische und schwarzhumorige Geschichte über 4 vollkommen verschiedene Charaktere, die sich am Silvesterabend zufällig treffen um sich das Leben zu nehmen.

7/10 Punkte = Note 2-3

Sinister (2012)


Ich muss sagen, ich hatte mir mehr versprochen, an Filme wie Insidious oder The Conjuring kommt er, entgegen der Vorschusslorbeeren, nicht heran und endet dann, nach recht dichter Atmossphäre, in einem kleinen Ärgernis.

5,5/10 Punkte = Note 3-

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von Agent K » Sonntag 18. Oktober 2015, 18:48

Fargo (1996)

Musste mal wieder aufgefrischt werden und verliert auch in der x-ten Wiederholung nichts von seiner Wirkung. Und diese beruht nicht zuletzt darauf, dass dieser "ganz normale Wahnsinn" nicht nur in dieser Schneelandschaft denkbar und nicht völlig unrealistisch erscheint. Ich bin definitiv nicht mit allen Coen-Werken kompatibel, aber da passt fast alles...

9/10

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von Lost77 » Sonntag 18. Oktober 2015, 21:11

Der Mandant (2011) 6/10

Kid-Thing (2012) 3/10

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von kinofan43 » Donnerstag 22. Oktober 2015, 15:40

Poltergeist 2015

Das Original ist einer meiner Lieblingshorrorfilme. Es hat nicht nur einer der besten Filmmusiken die jemals für einen Horrorfilm komponiert worden sind. Sondern auch einer der spannendsten und genialsten Endkämpfe überhaupt. Besonders die Sequenz in der die Mutter von den Geistern aus dem Haus geschmissen wird und dabei in den Pool stürzt, und dann die Leichen hervorkriechen und sie nicht mehr aus dem Pool rauskommt. Als ich den Film zum ersten mal sah, war das für mich der größte Horror überhaupt. Das Remake hat nix von beiden, weder den tollen Score vom Original, den hätte man wenigstens noch mal nehmen können. Noch hat es einen genialen Endkampf. Aber auch sonst liefert der Film auch kaum neue Moment, wo man sich in Jahren noch erinnern könnte. Um dem Zuschauer irgendeine Originalität vorgaukeln zu können, hat man den Namen der Familie geändert und einige Dinge im Vergleich zum Original geändert. Nur sorgen die nicht dafür, das der Film spannend oder gar gruselig wird. Einzig und allein Sam Rockwell kann als Darsteller halbwegs überzeugen. Das man den Charakter Tangina Barrons ganz weggelassen hat und durch einen komischen TV-Geisterjäger ersetzt hat, macht die Sache auch nicht besser. Das Remake besitzt weder die Spannung, noch die Power des Originals und selbst die Effekte aus dem Original sehen deutlich besser aus, als beim Remake. Und das ist in der heutigen Zeit einfach unverzeihlich. Unnötig.

Meine Bewertung: 2/10

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von Agent K » Samstag 24. Oktober 2015, 19:22

Der Butler (2013) 6,5/10

Mir lag da der Fokus einfach zu sehr auf dem historischen Kontext und zu wenig bei den Figuren selbst. Und deren Etappen wurden so schnell absolviert, dass sich Emotionen nur selten entfalten konnten. Eher eine bebilderte Chronik, und so bleibt man sämtlichen Figuren gegenüber ähnlich distanziert und unberührt wie der Hauptdarsteller selbst.
John Cusacks Nixon-Nase war eher verstörend, Jane Fonda hingegen fast die perfekte Nancy-Doppelgängerin...

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von Mattis » Sonntag 25. Oktober 2015, 02:24

Bag of Bones ´(2011)

Endlose Stephen King-Verfilmung, die sowohl Miniseria, als auch Spielfilm ist, je nach Sender.
Langweilig, lang, ewig lang, furchtbar lang...Nein danke!


2/10 Punkte = Note 5

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von Agent K » Sonntag 25. Oktober 2015, 11:05

Jurassic World (2015) 6/10

Leidet für mich unter dem gleichen "noch größer, noch gefährlicher, noch intelligenter"-Problem wie Ultron, das sich rein über die Behauptungsebene erschließt. Das Indominus-Vieh mag zwar irgendwo einen Kurs über Elektrotechnik bzw. Überwachungssysteme belegt haben, aber ansonsten begründet sich dessen "Intelligenz" hauptsächlich über die Dummheit/Überheblichkeit der Menschen, und ihren fragwürdigen Sicherheitssystemen. Und wenn die lachhafte Vorstellung von
SpoilerAnzeigen
Raptoren als "Supersoldaten" irgendeinen Sinne ergäbe, dann wäre die US-Army wohl heute noch mit Kriegselefanten unterwegs, und nicht mit Abrams-Kampfpanzern...
Hätte man mir da einen ganz normalen Tag mit allen Attraktionen und ohne besondere Vorkommnisse präsentiert, dann wäre ich wohl zufriedener gewesen, denn die Optik war schon schick. So war es aber nicht meine Welt...

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von Lost77 » Sonntag 25. Oktober 2015, 13:08

Johnny Guitar (USA 1954)

6/10

Zoomer (Dänemark 2009)

7/10

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von kinofan43 » Sonntag 25. Oktober 2015, 15:19

Lost River

Ryan Gosling ist ein sehr erfolgreicher und sehr guter Schauspieler. Aber er will auch Regisseur sein. Lost River ist sein Regiedebut, nach Ansehen dieses Films kann ich nur sagen, er soll bitte beim Schauspielen bleiben. Es braucht relativ lange für einen Film der nur 95 Minuten dauert, bis man mal sowas wie ne Story erkennen kann. Es geht um Bones, der zusammen mit Muttern und seinem kleinen Bruder in einer ziemlich trostlosen Gegend lebt. Warum da keiner mehr lebt, wieso da alles abgerissen wurde und wird, da gibt Gosling keine Infos darüber. Die Mutter wird von der Bank ziemlich unter Druck gesetzt, also wird ihr von Dave (Mitarbeiter der Bank) ein Job in einem mysteriösen Schuppen vermittelt. Dieser Schuppen ist eine Mischung zwischen Bordell und Horrorshow. Blut und Folter werden dort einem sensationsgeilen Publikum gezeigt. Das ist irgendwo zwischen Cronenberg und Lynch inszeniert, ohne wirklich an die Vorbilder heranzukommen. Bones hat wiederum Probleme mit dem Gangster Bullie, weil Bones ständig die leerstehenden Häuser ausraubt und er die ganze Stadt als sein Revier ansieht. Irgendwie kann sich Gosling nicht entscheiden, was er denn erzählen will. Will er ne Gangsterstory, Horrostory oder die Story von einem Fluch erzählen. So wird vieles nur angedeutet, nix so richtig auserzählt. Wer es mag, mein Fall ist der Film nicht.

Meine Bewertung: 5/10

Mara und der Feuerbringer

Dieser Film ist, man glaubt es kaum, ein Fantasyfilm aus Deutschland. Regie führt Tommy Krappweis, der früher Teil des Ensemble von RTL Samstag Nacht war und die Kinderkultfigur Bernd, das Brot miterfunden hat. Er selbst hat übrigens die Vorlage zu diesem Film geschrieben und führt jetzt Regie. Es geht darum, das Mara, eigentlich ein ziemlich normaler Teenager ist, der sich für seine Mutter schämt. Ehrlich gesagt, ich hätte mich auch geschämt, wenn meine Mutter, als Althippie verkleidet, mir eine lächerliche Mütze überstülpt und auch sonst sich so verhält, als würde sie schreien "Los ihr Mitschüler, verprügelt meine Tochter." Mara leidet unter Visionen von Untergang und Tod. Irgendwann wird sie von einer Pflanze angesprochen(!), Stimme von Oliver Kalkofe. Der erzählt ihr von Thor, der weil, er einer seiner Brüder ermordet hat, ewig angekettet in einem Berg liegen muss und mit dem Gift einer Schlange gefoltert wird. Nur Lokis Frau Sigrin vermag die Schmerzen von Loki zu lindern. Doch Loki könnte sich losreißen und somit den Weltuntergang heraufbeschwören. Mara sei eine "Spakuna", also eine Seherin. Obwohl sie ihren Sinnen nicht mehr traut, macht sie sich auf die Suche nach einem Experten für nördliche Mythologie. Da trifft sie auf einen Professor (Jan Josef Liefers), der ihr fortan bei ihren Abenteuern hilft. Können die beiden die Welt retten? Auch wenn das Ganze arg nach Kopie von Harry Potter und Marvel klingt, Krappweiss gelingt ein temporeiches und amüsantes Abenteuer, das seine eigenen Akzente setzt. Natürlich erfindet er das Fantasygenre nicht neu, aber der Film ist auch kein 100%iger Abklatsch der Hollywoodvorbilder. Erstaunlich ist, das Krappweis sich dabei in den Nebenrollen auf deutsche Schauspielprominenz wie Liefers, Christoph Maria Herbst, Esther Schweins usw. bauen kann. Es gibt sogar ein Cameo von Billy Boyd (Pippin aus Herr der Ringe). Natürlich sind die Effekte nicht ganz auf dem Niveau der Amerikaner, trotzdem sind sie sehr ansehlich. Amüsant und sehenswert.

Meine Bewertung: 7/10

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von kinofan43 » Montag 26. Oktober 2015, 19:47

City of McFarland

Kevin Kostner in einer sehr konventionellen Geschichte "basierend auf einer wahren Begebenheit". Es geht darum das ein ehemaliger, abgehalfteter Footballtrainer 1987 nach McFarland kommt. McFarland wird dominiert von mexikanischen Einwanderern, die als Erntehelfer und Pflücker arbeiten müssen, um ihre Familie zu ernähren. Der Trainer kommt auf die High School von McFarland und durch Zufall erkennt er, das einige der Schüler, sehr schnell und gut laufen können. Schnell ist ein Crosslaufteam zusammengestellt. Das Ziel sind die Landesmeisterschaften für Kalifornien. Aber bis dahin gibt es so manche Hindernisse zu bewältigen. Tja, da haben wir sie wieder, die übliche typisch amerikanische Geschichte von Aussenseitern, die Dank eines Helden, doch noch irgendwie zu Gewinnern werden. Hier in der 1982. Version. Dank aber der Darsteller wird es dennoch noch ganz unterhaltsam. Nett, aber unnötig.

Meine Bewertung: 5,5/10

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von Sandro » Dienstag 27. Oktober 2015, 22:37

Brazil (1985)

Der Film gilt als Klassiker, als Kultfilm. Ich fand ihn furchtbar. Überhaupt nicht mein Ding. Ich hab alle 5 Minuten auf die Uhr geguckt und war froh, als dieser Mist (wohlgemerkt in meinen Augen) endlich vorbei war. Ich habe nichts gegen originelle, skurrile Filme (ganz im Gegenteil), aber Brazil war einfach nur absurd und hat mich tierisch genervt: Diese lächerlich schlechten Traumsequenzen, lauter Witzfiguren als Charaktere, völlig übertrieben und überzeichnet. Die Darstellerin der "Traumfrau" war eine Katastrophe. Da konnten auch der gute Lead und De Niro für mich nichts mehr retten. Einzig die Musik wird mir wohl in Erinnerung bleiben. Der Film wirkte auf mich so, als hätte den Gilliam im Drogenrausch gedreht. Ich "hasse" solche spleenigen, pseudointellektuellen Filme von Filmemachern, die dann von Kritikern als "Kunst eines Visionärs" aufgebauscht werden. Da schaue ich mir eine Million mal lieber Uhrwerk Orange oder auch Soylent Green an als diesen Humbug. 3/10

Tut mir leid für die Fans des Films (wenn es hier denn welche davon gibt), bitte nicht persönlich nehmen, ist nur meine Meinung. Ich musste einfach mal Dampf ablassen, weil ich so schockiert und fassungslos war, was ich da gesehen hatte.
Zuletzt geändert von Sandro am Dienstag 27. Oktober 2015, 23:12, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von Mattis » Dienstag 27. Oktober 2015, 23:03

Sandro hat geschrieben:Brazil (1985)

Der Film gilt als Klassiker, als Kultfilm. Ich fand ihn furchtbar. Überhaupt nicht mein Ding. Ich hab alle 5 Minuten auf die Uhr geguckt und war froh, als dieser Mist (wohlgemekt in meinen Augen) endlich vorbei war. Ich habe nichts gegen originelle, skurrile Filme (ganz im Gegenteil), aber Brazil war einfach nur absurd und hat mich tierisch genervt: Diese lächerlich schlechten Traumsequenzen, lauter Witzfiguren als Charaktere, völlig übertrieben und überzeichnet. Die Darstellerin der "Traumfrau" war eine Katastrophe. Da konnten auch der gute Lead und De Niro für mich nichts mehr retten. Einzig die Musik wird mir wohl in Erinnerung bleiben. Der Film wirkte auf mich so, als hätte den Gilliam im Drogenrausch gedreht. Ich "hasse" solche spleenigen, pseudointellektuellen Filme von Filmemachern, die dann von Kritikern als "Kunst eines Visionärs" aufgebauscht werden. Da schaue ich mir eine Million mal lieber Uhrwerk Orange oder auch Soylent Green an als diesen Humbug. 3/10

Tut mir leid für die Fans des Films (wenn es hier denn welche davon gibt), bitte nicht persönlich nehmen, ist nur meine Meinung. Ich musste einfach mal Dampf ablassen, weil ich so schockiert und fassungslos war, was ich da gesehen hatte.

Ich schaue gerade "Wenn die Gondeln Trauer tragen" und fühle mit dir. :heul:

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von Mattis » Mittwoch 28. Oktober 2015, 00:06

Mattis hat geschrieben:
Sandro hat geschrieben:Brazil (1985)

Der Film gilt als Klassiker, als Kultfilm. Ich fand ihn furchtbar. Überhaupt nicht mein Ding. Ich hab alle 5 Minuten auf die Uhr geguckt und war froh, als dieser Mist (wohlgemekt in meinen Augen) endlich vorbei war. Ich habe nichts gegen originelle, skurrile Filme (ganz im Gegenteil), aber Brazil war einfach nur absurd und hat mich tierisch genervt: Diese lächerlich schlechten Traumsequenzen, lauter Witzfiguren als Charaktere, völlig übertrieben und überzeichnet. Die Darstellerin der "Traumfrau" war eine Katastrophe. Da konnten auch der gute Lead und De Niro für mich nichts mehr retten. Einzig die Musik wird mir wohl in Erinnerung bleiben. Der Film wirkte auf mich so, als hätte den Gilliam im Drogenrausch gedreht. Ich "hasse" solche spleenigen, pseudointellektuellen Filme von Filmemachern, die dann von Kritikern als "Kunst eines Visionärs" aufgebauscht werden. Da schaue ich mir eine Million mal lieber Uhrwerk Orange oder auch Soylent Green an als diesen Humbug. 3/10

Tut mir leid für die Fans des Films (wenn es hier denn welche davon gibt), bitte nicht persönlich nehmen, ist nur meine Meinung. Ich musste einfach mal Dampf ablassen, weil ich so schockiert und fassungslos war, was ich da gesehen hatte.

Ich schaue gerade "Wenn die Gondeln Trauer tragen" und fühle mit dir. :heul:
Wenn die Gondeln Trauer tragen (1973)

Selbstverliebter Möchtergernschocker, der außer vermrintlich revolutionärer und nervender Schnitttechnik nichts zu bieten hat, außer einer angsteinflößenden Nebelmaschiene.
Der Film hat keinerlei Substanz, keine Geschichte zu erzählen.

3/10 Punkte = Note 4-5

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Re: Euer zuletzt gesehener Homevideo-Film

Beitrag von Mark_G » Mittwoch 28. Oktober 2015, 00:18

Hab' die GONDELN vor Jahrzehnten gesehen und fand ihn auch fürchterlich, aber ich MUSS Dir jetzt einfach empfehlen P. J. Hogans WER TÖTETE VICTOR FOX? (Unconditional Love) gleich im Anschluss zu kucken...
Nothing Compares 2 U

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